Die Tabakfabrik

Hier können sich Besucher untereinander Träume posten und helfen, diese zu deuten.

Moderator: Mirakulix

Die Tabakfabrik

Beitragvon Asbest » 24.06.2020, 16:09

Hallo! Ich hatte vor ein paar Tagen einen sehr seltsamen Traum, den ich mir damals sogar aufgeschrieben habe, weil ich ihn so komisch fand. Jetzt habe ich dieses Forum entdeckt und beschlossen, ihn hier zu posten.

Wisst ihr vielleicht, was dieser Traum zu bedeuten hat?
Eventuell wichtig ist folgendes: Diese Tabakfabrik gibt es wirklich, sie befindet sich in der Stadt wo ich lebe (Linz) und von außen und teilweise auch von innen hat sie im Traum sehr realistisch ausgesehen. Tatsächlich finden hier hin und wieder unterschiedliche Ausstellungen statt, die aber nichts mit der seltsamen ausstellung in meinem Traum zu tun haben. Die Räume, in denen die Ausstellungen stattfinden und die Räume in meinem Traum unterscheiden sich stark.
Ich interessiere mich sehr für Flugzeuge und baue auch Flugzeugmodelle. Es stimmt auch, dass mir der Maßstab 1:144 zu klein ist.
Vor kurzem habe ich tatsächlich mit meiner Oma eine Wanderung gemacht und zum Zeitpunkt, als ich das geträumt habe, war ich bei ihr zu Besuch.
Moritz und Jonas sind Freunde von mir.

Ich bin vor der Tabakfabrik. Ich gehe in die Gebäude, sie sind verlassen. Am Boden sind noch die Fundamente der Maschinen zu erkennen. Ich komme in eine große Halle, in der es mehrere Ebenen gibt. Die unterste ist aus Beton, die anderen sind aus Stahl und sind schmale Stege an den Wänden. Die Stege und die Geländer waren manchmal Schwarz, manchmal Rot. Allerdings waren sie so verrostet, dass man die Farbe nicht mehr so gut erkennen kann. Nach dem ich mich am Geländer angehalten habe, merke ich, dass ich rostige Metallsplitter in meiner Hand habe. Irgendwas sagt mir, dass diese Splitter nicht nur rostig sind, sondern auch mit einer Säure oder einem Gift (ich kann mich nicht mehr erinnern, was es war, aber ich glaube eine Säure) verunreinigt sind. Daher will ich mir die Hände waschen, finde aber kein Waschbecken. Ich gehe weiter. Ich komme in einer merkwürdigen Ausstellung an, die offenbar ein kleines technisches Museum sein soll. Dort steht unter anderem ein Flugzeug, das ich im Nachhinein nicht mehr identifizieren kann. Ich erinnere mich, dass das Flugzeug wir eine Mig 21 ausgesehen hat. Aus irgend einem Grund weiß ich, dass das Flugzeug aus Kroatien ist. Die spitze Nase des Flugzeugs ist weggeklappt, man sieht, dass eine seltsame, eingetrocknete Substanz aus der entfernten Nase (wo sich übrigens das Radar befindet, diese Spitze ist wirklich abnehmbar) des Flugzeugs auf den Boden getropft ist. Das sieht ungefähr so aus wie eingetrocknete Batteriesäure. Irgendwie weiß ich jetzt, dass der Besitzer des Flugzeugs bei einem Unglück damit ums Leben kam. Die Halle, in dem das Flugzeug steht, ist groß, Fensterlos, relativ dunkel und aus grauem Beton, der schon alt ist und daher viele Flecken hat. Sie erinnert mich an einen Bunker. Kurz bin ich im Wald. Ich wandere mit meiner Großmutter und höre, wie sie mir von merkwürdigen Machenschaften irgend eines (amerikanischen?) Geheimdienstes erzählt. Ich kann mich nicht mehr gut daran erinnern, aber wir beide gingen auf einem Schotterweg bergauf. Sie hat mir erzählt, dass diese Menschen, wenn sie über diese ganz wichtigen Dinge sprechen, vorher noch ihren Satz 101 mal durchlesen, dann eine Zigarette rauchen und dann "süchtig nach der Zigarette werden". An mehr kann ich mich bei diesem Teil nicht erinnern. Plötzlich bin ich wieder in der Tabakfabrik. Ich bin wieder in der fensterlosen Halle, in der vorher das Flugzeug stand. Jetzt ist diese Halle allerdings viel niedriger, weil jetzt eine zusätzliche Ebene aus Holz errichtet wurde. Mir wird erklärt, dass in diesem Raum jetzt mehr platz ist und dass demnächst eine andere Ausstellung hier stattfinden wird. Ich gehe weiter, durch Türen und bin plötzlich einer Art Büro, wo ein Anwalt arbeitet. Dann gehe ich weiter in ein anderes Büro, in dem eine blonde junge Frau arbeitet, die mir irgend etwas erklärt. Ich gehe weiter, wo ich sehe, dass es eine Art Ausstellung gibt. Irgend etwas "künstlerisches und psychologisches" (so hat es mir zumindest ein anderer Besucher der Ausstellung gesagt). Ich gehe in die Ausstellung. In einem der Räume sind seltsame Steine und Kristalle. Dann gibt es noch einen Raum, in dem es um Dinosaurier geht. In einem weiteren Raum, der dunkle Wände hat, gibt es Wasserpflanzen. Ich gehe weiter in einen helleren Raum, wo es ebenfalls um Wasserpflanzen geht. Dort ist erneut eine blonde Frau, die mir irgend etwas über diese Ausstellung erzählt. Ich meine mich zu erinnern, dass viele Menschen bei der Ausstellung waren und ich denen aus dem Weg gehen wollte. Nach einigen anderen Räumen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann, befinde ich mich in einer Art Baumarkt, der aber Teil der Ausstellung ist. Auf einmal treffe ich Jonas und Moritz. Ich spreche mit Jonas über Politik. Beide gehen weiter. Ich sehe mich im Baumarkt um. Es gibt Werkzeuge und unterschiedlichste Baumaterialien. Außerdem gibt es eine Modellbauabteilung, wo ich Moritz treffe. Dort spreche ich mit ihm. Er nimmt sich einen Bausatz eines Hubschraubers, ich glaube es war ein Sea King. Ich kann mich nicht entscheiden, welchen Bausatz ich nehme. Es gibt eine große Auswahl. Unter anderem die 3 V-Bomber Vulcan, Victor und Valiant. Sie waren aber im Maßstab 1:144, das ist mir zu klein. Ich sehe einen Su 27 im Maßstab 1:48 in einer riesigen Schachtel. Ich denke nach, ihn zu nehmen, aber der Preis von 70 Euro ist mir zu teuer. Moritz will, dass ich endlich weiter gehe. Ich sehe mich weiter um und entdecke einen Bausatz eines anderen russichen Flugzeuges, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Ich denke nach, es zu nehmen. Dann sehe ich mich weiter um und kann mich nicht entscheiden. Irgendwann finde ich einen Bausatz eines britischen Flugzeuges, das mich an den Nimrod erinnert. Ich denke nach, ihn zu nehmen. Dann wache ich auf.
Zuletzt geändert von Asbest am 25.06.2020, 00:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sehr seltsamer Traum

Beitragvon OrleandO » 24.06.2020, 18:41

Hallo Asbest :)

dein Traum zeigt folgende Tatsachen

~ die stillgelegte Tabakfabrik beweist dass der schuetzende TabakRauch keinen Sinn mehr macht
~ deine angegriffenen Haende koennen nicht mehr richtig zugreifen ~> deshalb nur noch Denken was du nehmen koenntest ~> du kannst nicht MEHR nehmen~> ergo ~> du hast genug
~ die kroatische RadarNase hat versagt und wird nicht mehr gebraucht
~ du laesst 2mal erklaerende Blondis sitzen/stehen und gehst deinen eigenen Weg einfach weiter
~ du hast 2 Freunde mit denen du deine Interessen teilen kannst


:D
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Re: Sehr seltsamer Traum

Beitragvon OrleandO » 24.06.2020, 19:05

Nachtrag

das
das dich bisher beim gesellschaftlichen Aufstieg geleitet und du dich daran gehalten hast
hat deine Handlungsfaehigkeit beeintraechtigt

,,,, saeure ,,,, sauer


;)
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Re: Sehr seltsamer Traum

Beitragvon OrleandO » 24.06.2020, 19:21

:D

,,,, achjaaaa

da du nicht mehr auf den technischen Riecher des Kroaten bauen kannst ,,,, bleibt nix anderes mehr uebrig deinen eigenen instinktiven SpuerSinn entwickeln

,,,, dann fuehrt dich dein eigener logich Instinkt ,,,,

OHNE dass du je in die Verlegenheit kommen musst dich entscheiden zu muessen ~ ganz kompfortabel einfach



wenn nicht ~ folgst du dem Piloten


:wink:
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Re: Sehr seltsamer Traum

Beitragvon plush » 24.06.2020, 23:13

Hallo As!

Träume stellen Botschaften des Unbewussten dar, die über Deine innere Situation berichten, die aber ausgelegt werden müssen. Dafür versetze Dich bitte nochmal in die Handlung Deines Traumes und suche eine zweite Überschrift, die gefühlsmäßig passt, am besten eine poetische, so es wie die Dichter machen für ihre Dramen.

Im nächsten Schritt geht es um die einzelnen Symbole Deines Traumes

(Das Folgende ist ein Schema, dafür gedacht ein kleines How-To zu vermitteln, anhand dessen ein Traum vorbereitet werden soll auf den anschließend von mir unternommenen Versuch einer Deutung. Versuche bitte, das Schema auf Deinen Traum anzuwenden, auch wenn in ihm keine "Personen" vorkommen sollten, sondern vielleicht nur ein Tier oder leblose Gegenstände.)

Von Personen, die Du kennst, erstelle bitte Charakterportraits, die die Vorzüge und negativen Seiten des jeweiligen Menschen beleuchten (eher nicht öffentlich), so dass ich mir eine Vorstellung von ihnen machen kann. Wo Unbekannte auftauchen, da skizziere sie ihrem Aussehen nach, Gesichtsausdruck, Haltung usw. Überlege auch, an wen, oder an was für ein Ereignis sie Dich erinnern könnten.

Für die nicht-personalen Symbole gilt, dass Du bei jedem für sich beschreiben sollst, wie es funktioniert, was es tut, woher es stammt (entsteht oder hergestellt wird) und wozu es sich selbst oder seinem Nutzer dient oder "nützlich" ist. Ob Deine Einfälle wissenschaftlich richtig sind oder nicht, ist unwichtig. Auf keinen Fall schau in einem Symbol-Lexikon (Google ect) nach.

Ein Beispiel, um Dir das „Freie Assoziieren“ besser nachvollziehbar zu machen:

Ein Junge träumte, er wurde von einem Arzt untersucht; der stellt fest: ein Organ liegt schief und soll operiert werden. Darnach schickt er ihn ein Stockwerk höher, um von drei anderen Ärzten seine Nase untersuchen zu lassen; sie entdecken Polypen, die sollen vorher operiert werden.

Dieser Traum hat 5 Symbole, die der Junge beschrieb wie folgt:

Ärzte: Sie haben Gesundheitsmodelle, die erlauben, Krankheiten zu erkennen.
.......................Gesundheit: Naturzustand

Organ: Körperbestandteil, das man braucht zum leben.
..........Körper: Ein Teil der Seele, die auch einen Geist hat.
......... Geist: Der Seelenteil, der gesundes und krankes unterscheidet.

operieren: Eingriffe machen, die die Heilung fördern.

Nase: zum Luft holen und Riechen
.............Luft: ein lebensnotwendiger Stoff.
.............Riechen: Qualität der Nahrung prüfen.

Polypen: Verstopfen die Nase.

Wie Du siehst, beim Beschreiben der ursprünglichen 5 Symbole tauchen neue auf, die auch definiert und beschrieben werden sollen. Je mehr "Freie Assoziationen", um so besser.. Seinem Traum gab der Junge die Überschrift "Unangenehme Überraschung".

Ich freue mich auf Deine Vorbereitungen!
Herzlichst, Plus
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