Amputation - Freund und Vater

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Moderator: Mirakulix

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miatalady
Träumerle
Beiträge: 2
Registriert: 06.04.2013, 20:48

Amputation - Freund und Vater

Beitrag von miatalady »

Hallo Zusammen

Ich habe mich gerade angemeldet, weil der Traum von letzter Nacht mich doch beschäftigt.

Folgendes:

1. Ich habe geträumt, dass meinem Vater ein Unterschenkel amputiert wurde (Knie abwärts). Ich habe die Amputation nicht "live" gesehen, es war einfach plötzlich so. ER hat das freiwillig gemacht, es gab keine Anzeichen dass es nötig gewesen wäre. Und er hatte wieder so die Einstellung: Nun gut, schon zu spät, kann man nichts machen. Ort: Unbekannt/weiss ich nicht mehr.
Zudem hatte er dann auch noch eine Unterzuckerung (ist Diabetiker und kommt häufiger vor). Da war dann auch sein Chef dabei der sowas auch schon miterlebt hatte wenn mein Vater eine Unterzuckerung im Geschäft hatte (ich habe auch lange dort gearbeitet und kenne den Chef auch). Das war dann bei uns zu Hause im Wohnzimmer.

2. Dann hatte auch mein Freund einen amputierten Unterschenkel. Auch nicht gesehen, es war plötzlich so. Ihm ging es hingegen gut, war so wie immer, stand auch bei mir im Badezimmer und wollte duschen. Ich habe mich noch gefragt wie er in die Dusche kommen kann weil er keine Krücken o.Ä. dabei hatte.


An viel mehr kann ich mich nicht erinnern.
Gestern hatte ich wieder Mal mit meinem Freund gestritten da es im Moment oder schon länger nicht gut läuft.
Mit meinem Vater ist soweit alles ok, Unterzuckerung hatte er schon relativ lange nicht mehr. Er hatte kürzlich mal einen völlig überteuerten Staubsauger gekauft bei einem Hausvertreter - da hatte er dann auch so reagiert "tja, selbst schuld, schon zu spät" (konnte ihn dann aber überzeugen dass er vom Vertrag zurücktritt).

Ich bin zudem seit knapp 2 Wochen am Fasten, nichts essen nur Trinken. Und bevor hierzu kritische Kommentare kommen, ich mache es RICHTIG, mit gründlicher Darmentleerung am Anfang etc. Aber man sagt ja, dass man sich in dieser Zeit "komplett" reinigt, auch innerlich.

Haben den Begriff Amputation natürlich auch nachgelesen aber da steht nur was von den eigenen Gliedmassen oder einer zusehen...
Vielleicht kann mir ja noch jemand den ein oder anderen Hinweis geben
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BeiJupiter
Traumolog(e/in)
Beiträge: 27
Registriert: 28.03.2013, 22:10

Re: Amputation - Freund und Vater

Beitrag von BeiJupiter »

hi,

um welches bein handelte es sich bei beiden? das wäre eine wichtige info.
nur mit einem bein steht es sich nicht sicher und selbstbestimmt im leben, - und "am boden der tatsachen".
ich könnte mir vorstellen, dass du langsam zu erkennen beginnst, dass du dir mit deinem
freund "eine wiederholung" deines vaters in dein leben geholt hast. kann das sein?
dein freund steht im bad ohne krücken und du fragst dich, wie er da reinkommen will -
wenn du das bild weiter ausbaust in deinen gedanken, was denkst du, wie käme er tatsächlich
hinein? - richtig, mit deiner hilfe!!!

das kniegelenk dürften ja beide - im traum - noch haben. soll wahrscheinlich heißen, sie "wissen" zwar - beide,
was sie haben wollen - nur, wie sie es erlangen, darüber machen sie sich im moment ihrer wunschvorstellungen ans leben,
kaum gedanken. das ist natürlich nur meine vermutung - nehme aber an, dass dir das immer deutlicher vor augen gehalten wird.

viele deutungsaussagen von almuth zu deinem traum würde ich auch unterstreichen.

alles gute
jupiter

p.s.
sollte es sich um das rechte bein handeln, dann geht es wohl eher um das fehlen zukunftsorientierten handelns.
beim linken bein fehlt es wohl am logischen umsetzen von ideen und wunschvorstellungen.
miatalady
Träumerle
Beiträge: 2
Registriert: 06.04.2013, 20:48

Re: Amputation - Freund und Vater

Beitrag von miatalady »

Vielen vielen Dank euch zwei!

Almuth, deine Deutung hat mich sehr getroffen, einfach weil es so sehr passt was du schreibst. Ich finde mich (und meine Situation) in jedem Satz wieder :(

BeiJupiter, auch was du schreibst trifft zu... Ich möchte mich aber nicht darauf festlegen welches Bein es war, bei beiden, von der Bedeutung her würden eh beide zutreffen.

Es ist tatsächlich so, dass ich auch jetzt mit 25 Jahren immer noch für meine Vater "sorgen" muss oder ich zumindest das Gefühl habe. Da er wirklich Diabetiker ist und oft Unterzuckerungen hat braucht er manchmal einfach Hilfe wenn es schon zu spät ist und er nicht mehr handeln kann.
Bei meinem Freund ist es oft so, dass ICH alles organisieren muss, wenn wir weggehen oder etwas machen. Er ist eher der Typ "jaja gucken wir mal". Genauso wegen den Sommerferien, ich muss nachfragen und von ihm kommt nichts... Auch jetzt im April noch.
Zudem ich schon lange unglücklich bin mit der Beziehung und mich seit 2-3 Jahren immer mehr fühle als wäre ich nur auf dem 3. Platz neben Arbeit und Kollegen :( Nebst der Tatsache dass er oft nicht zu mir stehen kann.
Ich setze mich auch schon lange mit einer Trennung auseinander was ich ihm auch schon gesagt habe aber er reagiert bei meinen Kommunikations-Versuchen entweder mit "nerv nicht!" oder "ach komm schon" oder "tu jetzt nicht so!" oder kann dann auch wieder auf lieb umschalten :roll: sprich, er nimmt es einfach nicht ernst. Und ich schaffe es (bis jetzt) nicht, mich zu trennen :?

Sorry wollte mich nicht ausheulen aber zeigen wie sehr Ihr doch damit getroffen habt. Und ich finde es wahnsinnig wie deutlich ein Traum doch sein kann resp. wie genau man einen Traum doch deuten kann.... :shock:
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