ich hatte einen wirklich, wirklich komischen Traum und hoffe ihr könnt mir mit der Deutung etwas weiter helfen.
Der Traum war recht lang und konfus, ganz erinnere ich mich auch nicht mehr an ihn, aber eine Szene hätte ich sehr gerne gedeutet:
Es war Nacht und ich war mit ein paar anderen Menschen in einer Art Kapelle, die ziemlich alt und verstaubt war.
Die Tür öffnete sich und eine Leiche kam herein. Die Leiche schritt durch die Kapelle, schließlich trat einer der anderen zu der Leiche und übergab ihr einen Ring; ein dünner Metallring mit einem großen, schwarzen, runden Stein. (die Leiche hatte in einer vorigen Szene nach einem Ring verlangt).
Die Leiche betrachtete den Ring und meinte dann nachdenklich "Ich werde ihn xy (leider Name vergessen) geben - er war mir immer ein guter Freund." Danach schritt die Leiche zu einem Sarg - in welchem besagter Freund tot lag - und legte den Ring darauf ab.
Anschließend kam die Leiche auf die Idee, mich küssen zu wollen. Ich war davon nicht übermäßig angetan; die Leiche war zwar kein bösartiges Zombie-Wesen, aber halt nicht mehr sonderlich "frisch" und schon ziemlich verwest. Ich dachte mir "gut, gibst du ihm eine Kuss auf die Wange und verschwindest dann sofort!", als die Leiche näher kam und den Mund öffnete. Der Kiefer klappte herab und offenbarte eine wirklich, wirklich ekelhaft verschrumpelt-verweste Zunge. (ich kann das nicht so toll beschreiben, aber mir drehte sich wirklich der Magen um).
Das war aber noch nicht alles. Auf der Rückseite des Mundhöhle (also dem Rachen) war ein normal großes, gelbes Auge, dass mich intensiv anstarrte.
Das war in zweierlei Hinsicht seltsam: zum einen die Tatsache an sich, im Mundraum ein drittes Auge zu haben; zum anderen, dass das Auge richtig leuchtend aussah; ich weiss nicht, wie ich es beschreiben soll, alles an der Leiche war mehr oder minder verwest, aber das Auge sah richtig "frisch" aus; zudem war der ganze Traum in grau- und schwarztönen gehalten, nur das Auge hatte so eine intensive Farbe.
Nun, jedenfalls war spätestens das zuviel für mich. Ich drehte mich auf der Stelle um und stürmte aus der Kapelle. Ich glaube, draußen musste ich mich dann übergeben.
Der Traum ging noch etwas weiter, aber ich denke, das Folgende war nicht sonderlich relevant.
Mich würde hauptsächlich interessieren, was es damit auf sich haben könnte, dass die Leiche mich küssen wollte; und natürlich was das Auge im Rachen zu bedeuten haben könnte.
Noch ein paar Hintergrundinfos zum Traum:
Die Leiche wirkte eher traurig, aber wirklich nicht böse. Auf ihr schien irgendein Fluch zu lasten.
Die anderen (und ich) hatten vor ihr keine Angst, aber trotzdem war uns nicht sonderlich wohl in ihrer Nähe. Wir behandelten sie zwar höflich, aber eigentlich wäre es uns lieber gewesen, wenn sie verschwunden wäre.
Ein paar Infos zu mir:
Ich bin weiblich und Anfang 20.
Ich träume wirklich viel und kann mich fast immer an meine Träume erinnern. In meinen Träumen spiele ich oft nicht selbst mit, sondern verfolge das Geschehen als stummer und unsichtbarer Zuschauer. Ich bin meist "allwissend"; ich habe z.B. Hintergrundwissen und kenne Zusammenhänge, die überhaupt nicht angesprochen wurden, zudem weiss ich, was als nächstes im Traum passieren wird. Wenn mir das nicht gefällt, lenke ich den Traum gern eingreifend in eine Richtung, die mir eher zusagt (z.B. das Monster wartet rechts, ich sage der Hauptfigur, dass sie nach links gehen soll, etc.).
Bei diesem Traum hatte ich allerdings nicht die geringste Ahnung, was eigentlich vor sich ging. Meistens weiss ich auch, dass ich träume; diesmal aber nicht.
Ansonsten:
ich bin Studentin, das Leben könnte ein bisschen aufregender sein, aber naja, passt schon.
Beziehungsstatus: Katze
Momentane Stimmung: gestresst
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand antworten könnte!
Liebe Grüße,
Mimo_Maus