Träume und Homöopathie

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Träume und Homöopathie

Beitragvon dilek » 11.02.2011, 01:17

Ich habe letztens sehr viel Literatur über Homöopathie gefunden. Richtige hörbucher über Träume. Habt ihr Erfahrung damit?
dilek
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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon XEPHYR » 11.02.2011, 15:24

Ich zitiere aus der "Marburger Erklärung zur Homöopathie" der Philipps-Universität Marburg von 1992:

"Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwirft die Homöopathie als eine Irrlehre. Nur als solche kann sie Gegenstand der Lehre sein. In diesem Sinne reicht das Lehrangebot in Marburg aus. Wir sehen jedoch die Gefahr, dass man von uns „Neutralität“ und „Ausgewogenheit“ in diesem Stoffgebiet fordern wird, und sind nicht bereit, unseren dem logischen Denken verpflichteten Standpunkt aufzugeben zugunsten der Unvernunft. Wir betrachten die Homöopathie nicht etwa als eine unkonventionelle Methode, die weiterer wissenschaftlicher Prüfung bedarf. Wir haben sie geprüft. Homöopathie hat nichts mit Naturheilkunde zu tun. Oft wird behauptet, der Homöopathie liege ein „anderes Denken“ zugrunde. Dies mag so sein. Das geistige Fundament der Homöopathie besteht jedoch aus Irrtümern („Ähnlichkeitsregel“; „Arzneimittelbild“; „Potenzieren durch Verdünnen“). Ihr Konzept ist es, diese Irrtümer als Wahrheit auszugeben. Ihr Wirkprinzip ist Täuschung des Patienten, verstärkt durch Selbsttäuschung des Behandlers." (Hervorhebungen von mir) Originaltext

Daß das Wirkprinzip der Homöpathie auf Täuschung beruht, entspricht auch meiner Erfahrung. Es geht darum den Patienten von der Wirksamkeit wirkloser Substanzen zu überzeugen. Zu diesem Zweck forscht der Homöopath den Patienten nach esoterischen Methoden aus, an die dieser glaubt. Das kann Pendeln sein, aber auch Astrologie, Kartenlegen, Kristallkugelsehen, Spiritismus und eben auch die Wahrsagerei mittels der Träume. Diese sogenannte homöopathische Arzneimittelprüfung (AMP) wird im letzten Fall so durchgeführt, daß ein homöopathisches Mittel unter das Kopfkissen gelegt wird und die Trauminhalte der Nacht als Symptome gedeutet werden, denen dann dieses Mittel zugeordnet wird.

Ich empfinde es als sehr problematisch, wenn die Bedeutung von Träumen auf diese Art in esoterischen Betrug verwässert wird. Die Aussagen über den Symbolgehalt der Träume werden so vage, daß jeder Mensch sich in der Deutung des Homöopathen wiederfindet. Somit ist es für ihn auch schlecht möglich, diese Deutungen zu falsifizieren, also als unzutreffend zu bezeichnen.

Nur meine Meinung, kann natürlich jeder tun und lassen, was er will.


Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon minush » 13.02.2011, 19:25

Hi dilek,

zur Homöopathie habe ich keinen Zugang.
Dagegen zu Träumen und so ab und an habe ich sogar von Heilpflanzen geträumt, die tatsächlich halfen gegen mein unwohlsein...
...mit Schüsslersalzen die ja auch als Hochpotenzen verarbeitet werden habe ich für mich gute erfahrungen gemacht..
Wobei ich nicht sagen kann ob es nicht einfach Indikatoren sind...also mir mein UB einfach einen Hinweis gab..minush das Mineral geht dir momentan ab..Aus dem und dem Grund..z.b. Schüssleralz 7 ..Magnesium..Du hast einfach zuviel Prüfungsstress..
Meist nehme ich dann nicht nur das Salz sondern achten dann auch auf meine Ernährung...

lg minush
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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon hafiz_zain1515 » 11.01.2013, 08:17

Ich habe da eine frage die da lautet:was bedeutet es wenn man träumt das der partner im traum sagt ich ich habe mich für meine exfrau(geschieden seit 30 jahren)entschieden.wir sind seit 4 wochen getrennt.leben aber noch in einer wohnung..lg.sonja..wer kann mir helfen
"stonjohn4"
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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon yogini » 01.04.2013, 12:09

Hallo zusammen,

in meinen Augen besteht ein Unterschied zwischen einem Tee aus einem Heilkraut und den Globulis. Beim Tee sind viele Substanzen drin , die eine Wirkung im Körper erziehlen, besonders,wenn er frisch ist. In Globulis sind diese Stoffe sooooooo verdünnt, daß man sie mit besten Untersuchungsmethoden chemisch garnicht nachweisen kann. Man muss schon intensiv an die potenzierte Schwingungswirkung dieser Kügelchen glauben. Aber dann ist der Placeboeffekt manchmal gigantisch.
Ich mach mir mal nen Tee, wenn mir so ist. Auf Globuli verzichte ich. Das was da passiert, bekomm ich auch mit Meditation hin.
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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon BeiJupiter » 04.04.2013, 14:11

hi,

ich finde diese vielen verschiedenen "weisheiten" über homöopathie recht aufschlussreich. mich würde interessieren, wer von diesen schon mal in forschungslabors war, wo homöopathie wissenschaftlich erforscht wird?
wer das noch nicht getan hat, sollte sich aus so einer diskussion fern halten - denn auch deren aussagen sind nur hörensagen und haben nichts mit fundiertem wissen zu tun!

gruß
jupiter
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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon yogini » 04.04.2013, 20:49

Hallo Jupiter,

habe zufällig grad letzte woche eine seriöse Dukumentation über die Wirkungsweise und chemischer Untersuchung homöopathischer Mittel gesehn. Sonst würd ich mich nicht so schlau tun.
Hatte leider noch keine Zeit, selbst eine Führung in solch einem Unternehmen zu machen. Zumal die sich garnicht so gern hinter die Kulissen gucken lassen wollten .
Gruß yogini.
yogini
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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon Rukkola » 11.05.2013, 12:24

Hallo zusammen,

bin seit letztem Jahr in homöopathischer Behandlung und bei mir schlägt die Homöopathie auch ganz ohne Glauben sehr stark an; teils so stark, dass ich Angst davor habe, meine monatlichen Globuli einzunehmen, da ich danach für 1-2 Wochen matsche bin. Bislang hat sich herausgestellt, dass sie gegen meine Schilddrüsenüberfunktion sehr stark wirken, und dieses Frühjahr bin ich von einen Tag auf den anderen eine starke Grippe losgeworden, nachdem mir meine Homöopathin per Telefon gesagt hatte, welche zwei Sorten Globuli ich 3x am Tag nehmen solle. Offengestanden hatte ich explizit NICHT GEGLAUBT, dass mir die Homöopathie bei Grippe helfen könne, dachte mir aber, einen Versuch ist es wert, die Globuli sind ja nicht so teuer. Am nächsten Tag waren Schnupfen, Husten und Fieber weg. Normalerweise bin ich mit so einer Grippe 2-3 Wochen lang unterwegs, und nun waren die schlimmsten Symptome nach insgesamt 5 Tagen ganz vorbei.
Mein leider schon recht betagter Hund, der nicht an Homöopathie glaubt, bekommt seit zwei Wochen zwei homöopathische Mittel (da er Nierenschwäche hat, vermeide ich pharmazeutische Medikamente), und seit einer Woche ist er quicklebendig, für seine Verhältnisse.

Meine Homöopathin hat mich auch gebeten, regelmäßig meine Träume aufzuschreiben, damit sie sich ein Bild machen kann, was bei mir seelisch abläuft. Diese Träume liest sie dann auch, aber sagt nichts dazu. Die Traumanalyse hat für sie wohl eher eine begleitende Funktion. Aber: seit ich diese homöopathische Behandlung mache, kann ich mich regelmäßig an sehr symbolträchtige Träume erinnern. An solche Traumserien konnte ich mich zum letzten Mal erinnern, als ich mich vor ca. 20 Jahren mit der Freudschen und Jungschen Traumdeutung auseinandergesetzt hatte. Ansonsten erinnere ich mich meist nicht an meine Träume.

Lieben Gruß
Rukkola
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Re: Träume und Homöopathie

Beitragvon Caterina » 14.05.2013, 15:17

Hallo in die DiskutantInnenrunde,

eine recht komplexe Fragestellung, die ich nicht zu beantworten vermag, wohl aber meine Erfahrungen zu "alternativen Methoden" mitteilen kann.

Ich glaube inzwischen daran, dass jeder Mensch seine ganz "persönliche Bewältigungsstrategie und -methode" finden sollte, um Unwohlsein oder auch Erkrankung lindern oder heilen zu können. Zudem denke ich, das häufig ein "Paket aus unterschiedlichen Bausteinen" eine hohe Erfolgschance bietet. Kurz gesagt: Was für den einen/die eine gut sein kann muss noch lange nicht für den andere/die andere erfolgversprechend sein.

Was die Träume und ihre Be-deutung angeht, so denke ich hier, dass es zwei Linien gibt: Die Kollektive und die Individuelle. Es ist durchaus möglich, dass sich Personen "über Träume" und das "kollektive Unterbewusstsein" Botschaften sehr wohl zu-senden können und das es aber auch Botschaften aus dem UB gibt, die nur der Träumer verstehen kann. Generell glaube ich persönlich jedoch an die Existenz wie auch die Gültigkeit von Traumbotschaften als Wegweiser und Impulsgeber auf dem persönlichen Lebensweg...
Caterina
 


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