Die Flut

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Die Flut

Beitragvon Paikya » 16.01.2021, 09:13

Hallo miteinander

Ich kann mich nur noch an kurze Traumsequenzen erinnern und ich glaube, dass es schon die zweite Nacht ist, wo ich davon träume.

Der Traum befindet sich irgendwo in einem leeren aber recht tiefen Flussbet. In der Mitte hat es einen Hügel. Da befinden sich ein paar bekannte Personen (kenne ich im realen Leben nicht) auf, ein paar Habseligkeiten und ich glaube auch die zwei Hunde von mir und meinem Partner.

Plötzlich kommt die Flut links und rechts von diesem Hügel durch das Flussbet. Ich stehe rechts unten am Hügel, die Flut die alles mitreisst, zieht an mir vorbei. Ich habe Panik, dass es meine Hunde mitzieht oder sonst wen der mir nahe steht. Doch es zieht vorbei und ich denke mir nur wie viel Glück wir hatten, dass wir ausgerechnet auf diesem Hügel waren, sonst wären wir alle tot. Die Flut war links und rechts mehrere Meter hoch, höher als der Hügel und trotzdem blieb dieser total verschont. Ich wartete kurz und die Flut war dann wieder weg als wöre nichts gewesen, als käme sie immer mal wieder so, reisst alles mit sich und legt sich dann wieder.

Ich ging auf den Hügel und umarmte einen kleinen Jungen. Ich mag Kinder eigentlich nicht so, aber im Traum liess ich den Jungen nicht mehr los. Er hatte das Gesicht des Jungen, von welchem meine Schwester im realen Leben Patentante ist (sagt man das so? Bei uns in der Schweiz heisst das "Gotti", also sie ist nicht die Tante).

vom Hügel her kam glaube ich meine Schwester zu laufen und eine ältere Dame. Ich umarmte den kleinen immernoch und hob ihn auf. Er war etwas schwer, aber es ging doch.

Die alte Dame war plötzlich in einem Häuschen und zeigt mir, wo sie sich vor der Flut versteckte. Sie meinte überall wo es Holzbretter, also zb Wände aus Holz etc. gäbe, sei man sicher dahinter.

Ich nahm dann den Jungen, packte viele seiner Spielsachen (Züge) ein und anderes Zeug. Ich trug viel. Mein Partner lief voraus mit einem schweren Sack in der linken Hand. Obwohl ich viel trug und mein Partner weniger, hatte ich das Gefühl, dass sein Sack schwerer ist und ich wollte ihm nicht mehr von mir abgeben und es ging eigentlich noch mit tragen.

Wir wollten wohl zu einem alten Freund von ihm. Der Traum änderte sich ab diesem Zeitpunkt und es ging dann um seine alten Freunde die bei uns gegessen haben.

Kann mir da jemand helfen? Ich glaube schon gestern Nacht zog die Flut an mir vorbei, aber da kann ich mich nicht mehr daran erinnern.

Liebe Grüsse
Paikya
w, 26j.
Paikya
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Re: Die Flut

Beitragvon Evelin » 02.04.2021, 20:58

Hallo Paikya

Die Aussagen deines Traums ist dir vielleicht nicht neu.
Dass du unter Gefühlen der Isolation leidest, die sich n deiner jetzigen Lebenssituation durch Langeweile, Unzufriedenheit und Resignation zeigt.

Es handelt sich um eine unbewußte Ebene, die sich mit familiären Einflüssen der Vergangenheit befasst.

Es sind deine Schattenseiten, die du überwinden kannst, indem du dich auf deine geistigen Interessen und Aktivitäten konzentrierst.

Bestimmte Dinge, wie Ideen, Überzeugungen und Verhaltensweisen, die dir zur Gewohnheit geworden sind,
sind Hindernisse, die du überwinden kannst, wenn du bereit bist selbstkritisch an dir zu arbeiten, damit dein Leben nicht in Routine erstarrt!

Überdenke deine Gefühle und ordne sie.
Die Hindernisse können mit unerfüllten Erwartungen zusammenhängen.

Der Mangel an festem Willen, Verantwortung zu übernehmen und der Wunsch noch einmal so jung wie früher zu sein. Lasse dich nicht zu sehr vom äußeren Schein trügen.

Lasse vergangenes los, um dich wieder neu zu erfinden.
Versuche die Möglichkeiten des Lebens wieder mehr aus zu schöpfen.

Liebe Grüße
Evelin
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Re: Die Flut

Beitragvon Dichterseele » 01.05.2021, 22:12

Du lebst in einer gefühllosen Realität, hin und wieder scheinst Du von großen Gefühlswallungen bedroht, aber sie erreichen Dich nicht.
Deine Familie lebt auf einer Insel, an der die Gefühle dr Welt vorbei ziehen.

Du belastest Dich mit den Dingen eines hilflosen Kindes (Dein eigenes inneres Kind?), Dein Mann ignoriert das, weil er selbst eine große Last mit sich herumschleppt, von der Du aber nicht weißt, was das wirklich ist...

Ihr solltet miteinander reden, aneinander teilhaben, Gefühle zulassen.
Dichterseele
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