Traum: Die Pferde in der Stallgasse

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Moderator: Mirakulix

Traum: Die Pferde in der Stallgasse

Beitragvon Alethenya » 05.10.2018, 16:46

Hallöchen,

ich bin sehr neu hier im Forum und habe mich hier angemeldet, um vielleicht ein paar Antworten zu bekommen. Ich danke euch schon einmal im Voraus für euere Mühe diesen Traum zu deuten.
Natürlich beantworte ich euch gerne und schnell euere Fragen, falls ihr welche habt.

Ich war am Vortag des Traumes habe ich meinen Partner im Ausland besucht. Der Traum geschah nicht direkt in der ersten Nacht dor, aber schon in einer der ersten oder mittleren Nächte. Ich verbrachte dort eine Woche.
Dazu muss ich sagen, dass ich oft sehr schlecht Träume und dass ich entweder gar nicht träume oder schlecht. Angefangen hat das Ganze in meinem Kindesalter. Bisher traten diese Träume nur zu Hause auf.

Momentan lebe ich mit meiner Familie unter einem Dach. Ich erwische mich bei gemischten Gefühlen. Ich möchte von zu Hause weg und ich kämpfe darum, dass dies auch baldig funktioniert. Aber bisher hielt mich immer etwas dort. Meist waren dies Lebensereignisse oder Unsicherheit oder der Drang einer Person zu helfen, die sich eigentlich alleine helfen können sollte.
Zu Hause gab es in der Vergangenheit viele negative Energien durch Streit, Wut und Frustration. Auch durch häusliche Gewalt und es ist auch, seit dieses aus im Familienbesitz steht, eine Person direkt im Haus verstorben. Das war kurz bevor ich mit dem Träumen anfing.

Jetzt einmal zum Traum selber:

Ich stehe in einem Stall mit mehreren Pferdeboxen. Ich sehe ein Pferd, was einer Person gehört, die ich einst kannte. Ich gehe auf es zu und schaue es besorgt und mit großen Augen an. Danach lehne ich mich an die Türe der Box. Die Gitter waren an der Türe nicht vorhanden, damit die Pferde aus der Box in Richtung Stallgasse herausgucken konnten. Das Pferd war eine Quarab Stute, also eine Mischung aus einem Araber und einem Quarter Horse. Sie ist braun weiß gechekt und eigentlich immer gepflegt. Die Stute war in einem sichlich schlechten Zustand. Ihr Haar am Körper war länger gewachsen, als es bei einem gut gepflegten Pferd eigentlich sollte.Ihr Kopf war gesenkt und ihre Ohren ließ sie zu beiden Seiten weghängen. Sie wirkte sehr unglücklich und traurig. Ein wenig abgemagert wirkte sie auch. Sie schaute mit traurigen Augen und hob kurz den Kopf.
Nun werde ich von ihr weggezogen.
Es zieht keine Person an mir. Ich muss weiter gehen und bin besorgt. Ich frage mich wie ich der Stute helfen kann. Ich muss aber weiter gehen. Irgendetwas zieht mich und ich weiß nicht was. Die anderen Pferde im Stall nehme ich kaum war. Eher als schemenhafte Wesen.
Nun komme ich auf der selben Seite der Stallgasse bei einer Box an, wo ein schwarzes Kaltblut mit einem Imposanten aussehen und viel Behang steht. Seine Mähne und sein Schopf sind recht lang und dick. Dieses Pferd sieht gut gepflegt und genärt aus. Erst hat es die Augen zu. Es war, als würde es mich zu sich ziehen. Alleine mit seiner mentalen Kraft. Ich versuchte um jeden Preis rückwärts zu gehen. Aber das funktionierte nicht. Ich musste weiter auf es zu gehen. Vor ihm stehend öffnete es seine Augen. Sie waren recht groß und sehr dunkel. Ich bekam Angst und wollte weg, aber ich konnte dies weiterhin nicht. Diese Augen waren komplett schwarz und hatten einen kleinen gelben Lichtpunkt so ziemlich neben den Pupillen, allerdings konnte man die Iris nicht wirklich von der Pupille unterscheiden.
Nun zwang es mich seinen Kopf seilich anzufassen und blickte mich sehr fixierend an. Ich bekam eine todesangst und es wollte mich in die Knie drücken. Es hörte nicht auf und ich konnte nicht schreien oder mich verbal äußern geschweige denn mich gegen seinen Willen bewegen. Es war wie eine Paralyse. Schlussendlich dachte ich immer wieder:" Hör auf! Warum machst du das? Ich will das icht!"
Schlussendlich fiel ich während mich dieses schon fast dämonisch wirkende Pferd in die Knie zwang im raum in Ohnmacht. Nun werde ich wirklich wach.

Mich lässt der Traum an einen vergangenen Traum denken. Dieser geschah bei mir zu Hause. Es war dor kein Pferd aber eine Schattengestalt, welche mich in mehrere Traumebenen hat fallen lassen und mich immer wieder getötet hat. Diese hat mir allerdings nicht ihre Augen gezeigt. Sie hat mich in meinem eigenen Bett ermordet und das war einige Jahre bevor ich meinen jetzigen Partner kennen gelernt habe. Solltet ihr auch diesen Traum auch brauchen, nehme ich mir gerne die Zeit diesen ausführlich niederzuschreiben. :)

Für mich war in diesem Traum elementar, dass dieses Wesen dort war und mich kotrolliert hat. Es schien mir so böse. Aber je mehr ich analysiere, desto verwirrender wird es für mich, weil ich mich mit richtiger Traumdeutung nicht so gut auskenne. Ich hoffe nun hier auf euch und darauf, dass ich ein bisschen Klarheit über diese Vorkommnisse bekomme.


Danke an Euch und viele liebe Grüße

Alethenya
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Re: Traum: Die Pferde in der Stallgasse

Beitragvon Almuth » 06.10.2018, 10:16

Hallo Alethenya,
du bist weiblich und noch recht jung?

Klar, ist, du kennst dich mit Pferden aus, hast mit Pferden zu tun.
Du kannst den Charakter oder das Wesen eines Pferdes unterscheiden. Deshalb sind Pferde personalisiert in deinen Traumen.
Das erste Pferd, das bist du. So wie das Pferd aussah und wirkte, so geht es dir im übertragenen Sinne.
Warum du dich gerade als Quarab Stute siehst, kannst nur du selbst erklären. Was ist eine solche Pferderasse für dich? Was unterscheidet sie von anderen Rassen?

Du willst dem Pferd, also dir, helfen. Wirst aber davon abgehalten. Du musst erst zu einem anderen Pferd gehen.
Und dieses Pferd nun steht für einen realen Mann, den es gab in deinem Leben. Er hat dich so behandelt, dich also in die Knie gezwungen, dich beherrscht, etwas mit dir angestellt, das du nicht wolltest.
Du fühltest dich ausgeliefert, konntest dich nicht wehren. Alles so wie im Traum.
Das Pferd ist ein Kaltblut, steht wohl in diesem Falle für die Kaltblütigkeit der Person, für seine gefühllose Macht über dich.

Du bist zum Schluss ohnmächtig geworden. Das heißt, du hast dir Erinnerung an diese Person, an seine Macht über dich vergessen.

Alethenya, bevor du der bedauernswerten Stute, die für dich steht, helfen kannst, musst du dich wie im Traum der Person, dem Ereignis, der Begebenheit zuwenden. Du musst dich erinnern, es ansehen.
Sonst kommst du nie mehr auf die Füße, denn du bist ja in die Knie gezwungen worden, seelisch-moralisch.

In den anderen Träumen, die du angedeutet hast, bist du von einer bösen Schattengestalt ermordet worden. Und zwar in deinem Bett. Das ist ein Hinweis, was geschah, wo es geschah...
Die Schattengestalt konntest du nicht erkennen. Klar, du bist ja ohnmächtig, weißt nichts mehr, erinnerst dich nicht mehr – am Tage.
Ermordet werden heißt im Traum, dass man als der Mensch, der man bis dahin war, nicht mehr weiter existieren kann, weil etwas geschehen ist, was im übertragenen Sinne die Seele tötet.

Wenn du Hilfe brauchst, es gibt hier einen Bereich für persönliche Gespräche.
Herzliche Grüße Almuth
Almuth
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