Alptraum: Ich quäle meinen Hund

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Moderator: Mirakulix

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Astorek
Träumerle
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Registriert: 19.09.2010, 23:21

Alptraum: Ich quäle meinen Hund

Beitrag von Astorek »

Erstmal folgendes: Es fällt mir da wirklich schwer, den Traum aufzuschreiben. Die Beschreibung wird wohl auch für andere kein leichter Tobak sein. Ich selbst fühle mich dabei - Sorry für die Wortwahl - zum Kotzen, wenn ich dran denke, es schockiert mich regelrecht.

Dass ich den Traum mittlerweile schon zweimal innerhalb kurzer Zeit hatte, (ca. zwei Wochen liegen auseinander) macht die ganze Sache wohl nicht besser.

(Ich erinnere nochmal dran, dass die Beschreibung starker Tobak sein wird - zart besaitete sollten hier wirklich aufhören zu lesen, das ist mein Ernst!)

Im Traum bin ich an einer bekannten Stelle im Elternhaus (beim ersten Mal wars das Wohnzimmer, beim 2. mein eigenes Zimmer im Bett). Ich quäle "einfach so" meinen Hund (den es auch "in Echt" gibt und noch lebt). Wie es dazu kommt, dass ich den Hund quäle? Absolut keinen blassen Schimmer... Dabei quäle ich ihn in einer Art und Weise, die eher einer Verstümmelung gleichkommt: Ich haue z.B. mit einem Metallstock zu. Der Hund jault dabei entsetzlich vor Schmerzen. Im Traum zeige ich keinerlei Mitgefühl - im Gegenteil, ich denke mir offen, ob ich den Hund weiter quälen oder gleich umbringen soll, entscheide mich aber doch fürs Quälen, "weil er es verdient hat" (abermals: Keinen blassen Schimmer, woher ich diesen Zusammenhang feststelle). Gleich danach wache ich auf, mit einem starken Angstgefühl und der Verwunderung, was zum Teufel das gerade für ein Alptraum war. Ich erschreckte mich, als ich aus dem Traum aufwachte.

Was mir aufgefallen ist: Beim ersten Traum war das Licht drumherum relativ dunkel und die Umgebung irgendwie "tot", beim zweiten war der Raum etwas heller erleuchtet und der Traum insgesamt kürzer und nicht so intensiv wie beim ersten. Falls es wichtig ist: Der Hund sah exakt so aus wie "in Echt" - in Echt ist eine Liebe zum Hund da. Der Hund stört in meinem Leben in keinster Weise, völlig im Gegenteil.

Zu meiner momentanen Lebenssituation, die wird wahrscheinlich "etwas" von den meisten hier abweicht: Vor ca. drei Monaten war ich in Stationäre Behandlung in einer psychosomatischen Einrichtung - Vorurteile außen vor gelassen, hatte ich mit Depression zu kämpfen und kämpfe auch heute noch mit "Sozialer Phobie" - darüberhinaus hat mir diese Einrichtung eine Achterbahnfahrt (das ist noch untertrieben) mit meinen Gefühlen beschert, weil Dinge in mir aufgebrochen sind, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich die nochmal verarbeiten müsste. Was ich damit sagen will: Ich fühle mich, als sei ich meinen Gefühlen mir gegenüber "offener", weil ich in den letzten Jahren eine regelrechte Schutzmauer aufgebaut hatte, die in der erwähnten Einrichtung großteils zu Fall gebracht wurde - der Rest wird derzeit mit Hilfe einer Verhaltenstherapeutin weiter abgebaut... Ich bin 25 Jahre alt, männlich, habe eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker. Beruflich gehts in ca. 3 Wochen wieder los, habe diesbzgl. aber noch keinen Gedanken verwendet... Ich kann mich nicht daran erinnern, dass am Tag vor den Träumen irgendwas Auffälliges passiert wäre... Wohne noch im Elternhaus, allerdings ist bereits abgesprochen (und von mir initiiert worden), dass ich - sollte es beruflich endlich wieder klappen - endlich mal ausziehen werde^^.

Der Traum macht mir wirklich Angst und verfolgt mich, seit ich ihn zum zweiten Mal hatte, schon mehrere Tage (und schon beim ersten Mal wars so, dass er nicht einfach aus dem Kopf verschwinden wollte). Trotz meiner offensichtlich nicht ganz psychisch "normalen" Verfassung würde ich im Traum Getanes nie, NIE machen - weder an meinem Haustier, noch an sonst irgendein Lebewesen! Gerade weil ich an sowas nichtmal denke... So ein Mensch wie ich im Traum war, bin ich nicht! Ich bin eher der Typ, der Regeln und Gesetze fast schon peinlich genau nimmt...

Ich denke man merkt, dass mich dieser Traum irgendwo heftigst mitgenommen hat^^. Ohne Witz, ich zittere ein wenig und hielt beim Schreiben mehrfach inne, weil mich das wirklich Überwindung kostet, das hier zu schreiben und mir schlecht wird, wenn ich daran denke... Aber ich will wissen, was dahintersteckt. Ich "begreife" den Traum nicht...
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