Dämon im Spiegel

Hier können sich Besucher untereinander Träume posten und helfen, diese zu deuten.

Moderator: Mirakulix

Antworten
Looki
Traumfänger(in)
Beiträge: 11
Registriert: 26.04.2011, 09:11

Dämon im Spiegel

Beitrag von Looki »

Hallo Leute,

wieder ein Traum, den ich ohne Weiteres nicht selbst deuten kann, wäre sehr froh, wenn ein aktiver Nutzer hilft!

Meine letzte Nacht war ein wenig unruhig. Ich kann mich leider nur noch an Fetzen und ein paar starke Symbole erinnern.
Mein Körpergefühl war schwach, fast ohnmächtig. Als ich am Spiegel (sehr einfach, nur Spiegelfläche) vorbeiging und mich darin sah, veränderte sich mein Gesicht. Meine Augen wirkten wie dämonisch, vergleichbar mit der Figur in der Exorzismus der Emily Rose. Mein Spiegelbild, vor dem ich große Angst hatte, war eindeutig böser Natur und auch ich sah mir gar nicht ähnlich.
Das Ganze war in einem Raum, ich kann ihn kaum beschreiben. Eigentlich ein ruhiger Raum, fast wie ein Ankleidungszimmer mit großem Schrank (keine Details), hellem Laminatboden und einer Kleiderstange.
Mein Spiegelbild machte mich dann richtig ohnmächtig. Nur meine Mutter (in der Realität ist sie eine meiner wenigen starken Felsen) war im Stande mich zu beruhigen. Die Situation im Traum überforderte und verängstigte mich so sehr, dass ich in einen krankhaften Zustand fiel, aus dem ich nur mithilfe meiner mich pflegenden Mutter kam. Auch eine meiner älteren Schwestern, zu der ich eigentlich ein recht kühles Verhältnis habe, versuchte mich aufzufangen und mir zu helfen.
Als ich wieder "soweit" war und selber gehen konnte, verfolgte mich Paranoia. Die Angst erneut vorm Spiegel vorbeizulaufen und das selbe zu erleben ließ mich nicht los. Doch genau das selbe wie vorher geschah, als ich wiederum am Spiegel vorbei musste. Ich befand mich in einer Art Schleife bis ich aufwachte..

Zu meinen Tagen davor
Beruflich läuft seit ein paar Wochen soweit alles wie normal, genau wie mein Studium. Eine Art Alltag macht sich mittlerweile breit. Meine Tage vor dem Traum waren sehr ruhig. Ein wenig Stress in der Beziehung eine Woche vorher und der Druck keine Fehler zu machen, weil die Beziehung sonst zerbrechen würde, ist schon vorhanden gewesen; das hat sich jetzt am Wochenende aber alles sehr entspannt, ich bin richtig glücklich.
Zu meiner Vorgeschichte: Wann immer ich bisher von Spiegeln geträumt habe, standen Veränderungen bevor. Das ist nicht nur eine Deutung, die von meiner Mutter stammt, sondern eine, die sich tatsächlich immer bewahrheitet hat.
Möglicherweise ziehen mein Freund und ich im kommenden halben Jahr in unsere erste gemeinsame Wohnung. Das steht aber nicht fest.


Nun, was mich an dem Traum so verwirrt, ist die Ohnmacht verbunden mit dem Dämonenspiegelbild meiner selbst. In einem ähnlichen Traum, den ich vor ca 5 Jahren träumte, "besiegte" ich mein böses Spiegelbild, vor dem ich Angst hatte, in dem ich es beschimpfte und der Spiegel daraufhin zerbrach. Bei dem Traum jetzt könnte man meinen, dass ich gegen den Spiegel verloren habe, da ja mein "reales" selbst in Ohnmacht gefallen ist.

Achja, seit einem Traum in meiner frühen Kindheit, wo ich mich eitel und selbstverliebt im Spiegel betrachtete und daraufhin verwandelte (ausgelöst durch eine TV-Sendung, die ich damals gesehen habe), habe ich Angst vor Spiegeln in Träumen.

Kennt sich jemand aus? Oder hat jemand eine Deutung, die mir nicht auffällt?

LG Looki
Looki
Traumfänger(in)
Beiträge: 11
Registriert: 26.04.2011, 09:11

Re: Dämon im Spiegel

Beitrag von Looki »

Wenn Euch Informationen fehlen, die Ihr für wichtig haltet, nur raus damit..
Kati72
Traumator(in)
Beiträge: 57
Registriert: 15.12.2009, 13:01

Re: Dämon im Spiegel

Beitrag von Kati72 »

hast du tarot karten oder pentel zu Hause oder ertwas in der art wo du in der Zukuft schauen kannst ? oder ruft du Hellseher an ?
Benutzeravatar
minush
Traumdeuter(in)
Beiträge: 940
Registriert: 07.10.2007, 17:20
Wohnort: Niederbayern

Re: Dämon im Spiegel

Beitrag von minush »

Hi Looki,

Wenn du dich im Spiegel ansiehst geht es um dein inneres Spiegelbild..so wie du es bereits selbst in deine Kindheitserinnerung geschrieben hast..
Damals war es Selbstverliebtheit.. Das deinem Unbewußten wohl ein wenig zu übertrieben war..

Es gibt einen Roman... das Bildnis der Dorian Gray.... grußelig.. der Roman und die Filme dazu kann ich mir garnicht ansehen.. so sehr geht es da bei mir ans Unbewußte...Es geht darum genau um das Thema..

Also überleg mal was in letzter zeit nicht stimmig war mi dir.. Wo spielst du dir selbst etwas vor..dass aber dein innerer Spiegel..dir deutlich macht..Meist ist es eine Situation in der du dich vermeindlich im RECHT fühlst.. mit Recht denkst du dürftest andere kritisieren oder "gute Ratschläge" erteilen...
Dann gibt das Unbewußte mit einem knallharten Traum einen wieder auf das richtige Maß...

Deine Lösungsstrategie..dein Spiegelbild zu beschimpfen und zu zerbrechen war so wie du schreibst damals effektiv...
Ich denke es geht vorallem um die Konfrontation mit dem Spiegel... und dann eine entsprechende Lösung zu finden..

z.b. ich fragte mal in einem ähnlichen traum..das vermeindliches böse Gegenüber von mir was es will...
Es sagte besitzergreifen.. ich sagte einfach..nein..das kommt nicht infrage...das reichte aus...es zu zerstören...
Es geht bei diesem "bösen" spiegelbild ..um eine Charakterzug.. Eigenschaft die momentan zu dominiert..ob in deiner Umgebung oder bei dir selbst...
Sie muss wieder ins richtige maß gebracht werden..z.b. durch ein deutliches Nein.. oder die Bitte um Hilfe.. wenn es alleine nicht geht...

des war mein Deutungsversuch...vielleicht war etwas für dich dabei..
Alls Gute dir
minush
Antworten