Ein Mann träumte folgendes:
Ich kam als Angestellter zu meiner Firma und erkannte sie nicht wieder. Sie hatte sich total verändert, alles war blitzsauber, neu gebaut. Es sah nobel, glänzend und toll aus. Auch andere Kollegen kamen genauso erstaunt wie ich an.
Im Eingang standen zwei Wachmänner mit Gummiknüppeln, die ließen uns nicht rein. Sie deuteten immer nach unten - da gab es einen schmalen Durchlass, durch den wir kriechen mußten. Die Leute mußten ihre Jacken ausziehen, damit sie durch dieses Loch passten. Ich zögerte - weil ich so dick bin und sagte, daß ich doch gar nicht da durch passe. Man sagte, das ist auch so gedacht - wenn du da nicht durch passt, brauchen wir dich nicht.
Irgendwie schaffte ich es aber dann (sogar mit Jacke) und kam in einen Vorraum, eine Empfangshalle, in der unsere Chefs alle standen. Die sagten uns dann, daß wir jetzt nur noch die Hälfte von unserem Lohn bekommen. Das gefiel uns nicht, wir regten uns alle auf und versammelten uns in einem Nebenraum, um zu beraten, was wir tun könnten. Ich sagte, wir sollten doch einfach gehen, uns das nicht gefallen lassen. Und ich wollte durch den großen herrschaftlichen Eingang raus gehen - an den Wachmännern vorbei. Im Laufe des Gesprächs brach dann einer nach dem anderen weg. Am Schluß saß ich allein dort mit einer Abteilungsleiterin. Ich beschloss, zu gehen und kroch durch diesen schmalen Durchlass wieder nach draußen. Mir kamen viele Leute entgegen und draußen sah ich eine unendlich lange Schlange von Leuten die durch diesen Durchlass in die Firma kriechen wollten. Eigenartig - so groß war die Firma gar nicht, daß sie all diese Menschen aufnehmen konnte....
Als ich draußen war, fühlte ich mich befreit. Trotz des herrlichen Aussehens und des strahlenden Erscheinungsbildes war die ganze Atmosphäre sehr bedrohlich und unbehaglich. Mir kam ein Chef entgegen, der sprach mich mit meinem Vornamen an und fragte wo ich denn hin wolle. Ich sagte, daß ich mir das nicht gefallen lasse und daß ich gehe. Er meinte darauf nur: Da kommen genug andere für dich nach. Das interessiert mich nicht.
Hintergrundinfo:
Ich bin nicht angestellt, sondern selbständig - habe mich aus Hartz 4 befreit.
Ich habe im Realen Leben keine Angst vor Typen mit Gummiknüppeln. Hätte mich von denen nicht einschüchtern lassen.
Auch wäre ich in Wirklichkeit nicht durch diesen schmalen Durchlass wieder hinraus gekrochen.
Unterdrückte Menschen???
Moderator: Mirakulix
-
ichisichis
- Traumator(in)
- Beiträge: 75
- Registriert: 04.03.2009, 13:23
- Wohnort: Duisburg
-
Sterntaler
- Traumator(in)
- Beiträge: 82
- Registriert: 10.03.2008, 20:49
- Wohnort: Magdeburg
Re: Unterdrückte Menschen???
Ich bin nocht so der Traumdeuter, aber ich versuchs mal...
Ich denke mir, das du etwas verarbeitest, was in der Vergangenheit liegt und dich sehr beschäftigt und bedrückt hat. Die Fa. im Traum, hat dich unterdrückt und du hast dich erfolgreich von den "Fesseln" befreit, indem du wieder durch den engen Kanal gekrochen bist. Hindernisse wurden dir in den Weg gelegt, die du aber von dir geworfen hast.
Warst du vor Hartz4 in einer Fa. beschäftigt und wurdest nicht nach deiner Qualifikation bezahlt?
So hast du dich zurückgesetzt gefühlt und hast die Fa. verlassen?
Der enge Kanal deutet auf Widerstand hin, den du brechen konntest.
Die Wache mit Gummiknüppel deute ich so als eine gewisse Macht, die sie dir auferlegen wollten.
Das sind aber jetzt so meine Gedanken. Villt. weis es jemand hier besser?
lg Sterntaler
Ich denke mir, das du etwas verarbeitest, was in der Vergangenheit liegt und dich sehr beschäftigt und bedrückt hat. Die Fa. im Traum, hat dich unterdrückt und du hast dich erfolgreich von den "Fesseln" befreit, indem du wieder durch den engen Kanal gekrochen bist. Hindernisse wurden dir in den Weg gelegt, die du aber von dir geworfen hast.
Warst du vor Hartz4 in einer Fa. beschäftigt und wurdest nicht nach deiner Qualifikation bezahlt?
So hast du dich zurückgesetzt gefühlt und hast die Fa. verlassen?
Der enge Kanal deutet auf Widerstand hin, den du brechen konntest.
Die Wache mit Gummiknüppel deute ich so als eine gewisse Macht, die sie dir auferlegen wollten.
Das sind aber jetzt so meine Gedanken. Villt. weis es jemand hier besser?
lg Sterntaler
-
ichisichis
- Traumator(in)
- Beiträge: 75
- Registriert: 04.03.2009, 13:23
- Wohnort: Duisburg
Re: Unterdrückte Menschen???
Danke für deine Mühe. Es ist doch jeder Gedanke eine Hilfe und ein Hinweis. Gerade die Fachleute geben nicht immer die besten Deutungen..... und ich finde es schön, daß du dir diese Gedanken gemacht hast. Auch ich denke, der Traum könnte etwas gutes bedeuten, aber er gibt mir viele Rätsel auf.
Das Gebäude war dunkelblau - und es war mir unheimlich - aber eigentlich ist dunkelblau meine Lieblingsfarbe.
Warum bin ich auch nach draußen gekrochen, wo ich doch durch den schönen großen Gang hätte gehen können. Warum waren es so unendlich viele Menschen, die in dieses Loch reinkamen? Ich mußte mich gegen diesen Strom nach draußen regelrecht vorbeizwängen..... Von was könnte ich mich befreit haben? Oder werde ich mich noch befreien?
Ich war immer selbständig und habe viel mehr und härter gearbeitet in meinem Leben als Angestellte. Fühle ich mich vielleicht unnütz? Leider findet sich in den Traumdeuter-Büchern auch kein hilfreicher Hinweis.
Das Gebäude war dunkelblau - und es war mir unheimlich - aber eigentlich ist dunkelblau meine Lieblingsfarbe.
Warum bin ich auch nach draußen gekrochen, wo ich doch durch den schönen großen Gang hätte gehen können. Warum waren es so unendlich viele Menschen, die in dieses Loch reinkamen? Ich mußte mich gegen diesen Strom nach draußen regelrecht vorbeizwängen..... Von was könnte ich mich befreit haben? Oder werde ich mich noch befreien?
Ich war immer selbständig und habe viel mehr und härter gearbeitet in meinem Leben als Angestellte. Fühle ich mich vielleicht unnütz? Leider findet sich in den Traumdeuter-Büchern auch kein hilfreicher Hinweis.
!