Kurz zu meiner Person: Bin 23 Jahre alt, männlich, ledig (ehrlichgesagt keine Zeit für eine Freundin) und von Beruf Fachinformatiker, allerdings seit knapp 3 Monaten arbeitslos und wohne noch bei den Eltern. Ich würde mich als durchaus selbstständigen Menschen bezeichnen - sobald ich eine passende Arbeitsstelle gefunden habe, habe ich vor, aus meinem Elternhaus auszuziehen. Zwar nagt nat. die Arbeitslosigkeit, bin aber nach wie vor recht zuversichtlich, dass ich bald eine Stelle irgendwo in Deutschland schon finden werde...
Zu meinem Traum: Leider kann ich mich an Gefühle etc. die ich am Vortag hatte, nicht mehr erinnern. Ehrlichgesagt ist der Traum auch schon wieder knapp einen Monat her. Was mich allerdings dazu bewogen hat, hier im Forum zu schreiben: Den Traum hatte ich im Laufe meines Lebens immer mal wieder (erstes Mal dürfte ich so um die 13 Jahre alt gewesen sein; insgesamt hatte ich den Traum sicher schon 4-5x in meinem Leben). Er ist auch jedesmal in seiner Grundstruktur gleich und sehr intensiv; beim Aufwachen hinterher fühle ich dann immer so eine Art "innere Angst", sodass ich meistens hellwach werde und dann frühestens erst in einer halben Stunde wieder einschlafen kann^^. Da ich den Traum schon vergleichsweise so oft hatte, habe ich mich mittlerweile fast schon innerlich darauf vorbereitet, den Traum direkt nach dem Aufwachen jedes Mal genauer zu analysieren, wenn ich ihn habe...
Der Traum verläuft so: Ich bin in irgendeinem Raum, der mir bekannt ist und auch "in echt" mit allen Möbelstücken etc. an ihren bekannten Orten existieren (einmal wars mein Badezimmer, ein anderes Mal wars der Toilettenraum meiner alten Arbeitsstelle etc.). Ich bin mutterseelenallein im Raum; Falls Fenster im Raum vorhanden sind, sieht man draußen nur Pechschwarz. Der gesamte Raum ist - im Gegensatz zur Realität - immer so ausgeleuchtet, dass man gerade noch alles erkennen kann, aber trotzdem noch so dunkel, dass es irgendwie angsteinflössend wirkt (= es wirkt einfach "tot"; besser kann ichs leider nicht beschreiben). Der Raum hat keinen direkten Einfluss ansich (schätze ich), er wirkt einfach "nur" angsteinflössend... Bis jetzt waren die Räume auch immer groß genug, dass es kein "Eingeengt"-Gefühl gab...
In diesen Träumen gibt es immer einen Spiegel - ebenfalls genauso, wie es den Spiegel "in echt" in dem Raum gibt. Ich sehe in den Spiegel, und jedesmal sehe ich mich selbst - allerdings schneide ich im Spiegelbild grässliche Grimassen. Stellenweise so grässlich, dass sie jeder anatomischen Grundlage entbehrt - aber trotzdem erkenne ich mich zu jeder Zeit selbst im Spiegel. Die Grimassen machen mir Angst, aber trotzdem kann ich den Blick nicht von meinem Spiegelbild abwenden, keine Ahnung wieso. Einmal war mir schon bewusst, dass ich träume, und versuchte (aus unbekannten Gründen), selbst vor dem Spiegel Grimassen zu schneiden in der Hoffnung, aufzuwachen - leider vergebens, und mein Spiegelbild war nach wie vor extrem angsteinflössend. Versuche ich, meine Augen zu schließen, sehe ich trotzdem dieselben Grimassen. Nach einer Zeit der zwangsweisen Grimassen-Anschauung - ich würde 5-15 Sekunden schätzen, die natürlich sehr intensiv sind - wache ich dann wie beschrieben auf.
Wenn ich den Traum gehabt habe, geistert er meist noch den ganzen Tag in meinem Kopf herum... Dass ich den Traum auch noch so oft habe, macht mir wirklich Angst - beim letzten Mal hatte ich tags darauf wirklich Angst vorm Einschlafen, weil ich fürchtete, der Traum könnte wiederkehren...
Wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte