gefährliche Schlange, Schutz durch viele Tiere

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gefährliche Schlange, Schutz durch viele Tiere

Beitragvon Maxomia » 01.03.2018, 17:54

Halli Hallo!
Ja, offensichtlich hat mein Unterbewußtes derzeit allerhand zu tun.
Wiedermal zu meiner Person - Mitte-Ende Dreissig, Alleinerzieherin, beruflich absolut eingespannt, bald mit dem familieneigenen Weingut in der zigten Generation selbstständig. Oft bin ich überfordert, manchesmal einsam.... Und dennoch froh und glücklich in meiner Selbstständigkeit und Freiheit.

Nun der leider nur sehr kurze Ausschnitt aus meinem Traum:

Ich werden durch Lärm aufmerksam. Ich verlasse das Haus und entdecke einen voll wild gewordenen Hund. Ein Hund, ein kleiner, dunkelgrauer rennt total agressiv hin und her und die anderen Tiere (alles mögliche - Hasen, ein Reh, Mäuse, Katzen, ein Hirsch - in dessen Geweih sich passenderweise ein ausgerissener Weinstock steckt) sind ausser sich vor Angst.
Ich renne raus und will für Ordnung sorgen und trete nach dem Hund, welcher schreiend davon rennt.
Erst dann bemerke ich , dass der Hund nicht die anderen Tiere bedroht hat, sondern zusammen mit den anderen Tieren gegen eine wütende Anaconda kämpft. Jedoch nicht die übliche Anacona - es gibt eine Gattung, welche ca. 1 m lang ist mit einem Horn auf der Nase.
Die Anaconda ist total gefährlich und die Tiere haben eine Kreis um sie gebildet und tun alles um mich vor ihr zu beschützen. Der Hund hat sich Gott sei Dank nicht verjagen lassen und geht voll auf Angriff. Am Interessantesten war jedoch das Reh - eigentlich das scheue Waldtier, welches sich voll und ganz in den Kampf geworfen hat und ständig mit den Läufen gegen die Schlange tritt.

Leider bin ich dann munter geworden. Aber ich war einfach nur baff, wie sehr sich die Tiere für mich eingesetzt haben.
Maxomia
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Re: gefährliche Schlange, Schutz durch viele Tiere

Beitragvon Crank » 03.03.2018, 20:35

Hallo Maxomia,

ich halte die Tiere allesamt für Persönlichkeitsanteile.

Da der Part der männlichen Rolle in Deinem Leben fehlt, musst Du auch alles selber liefern. Das ist jetzt kein Hinweis auf einen Änderungsbedarf, sondern eine Tatsache.

Das Weingut hat zur Zeit Vorrang - neben Deinen Kindern.

Da ist überhaupt kein Platz für einen Platzhirsch in dieser Phase, er würde die Reben bildlich ausreißen - das Geschäft braucht Dich voll und ganz.

Das eigentlich scheue Reh beißt sich da gut durch - nunja! :wink:

Für mich ist das Traumbild ein Symbol innerer Anspannung und innerer K(r)ämpfe.

Die Last der Verantwortung gegenüber den Angestellten und - ja, auch gegenüber den Eltern. Die nächste Generation soll es vielleicht übernehmen, dazu muss man ihr die Liebe zur Materie beibringen und muss das Geschäft gut laufen. Das ist Druck, das ist Stress. Punkt.

(Schließlich erwies sich ja auch der Schwiegersohn als Fehlgriff bei der Fortführung der Familientradition. Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern eine Tatsache. Deine Eltern werden schon wissen, dass man einen Betrieb zu zweit leichter führt - und sei es nur, dass einer davon ein zuverlässiger Rückhalt und Ratgeber ist.)

Die gehörnte Anaconda - Schuss ins Blaue - hat er Dich betrogen, war das der Trennungsgrund?

Anyway, ein Mann wäre zur Zeit eine Bedrohung. Und das magst Du unbewusst auch fühlen.

Alternativ wäre die Anaconda die Arbeit, die Dich gelegentlich auffrisst oder zumindest damit droht.

LG,
Frank

P.S.: Du wirst behaupten, dass Du an vieles vom von mir Geschriebenen gerade nicht denkst. Du bist eine Frau, Du weißt es intuitiv besser ...
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