Einbrecher, Tollwut und Selbstmordgedanken meiner Mutter

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Moderator: Mirakulix

Einbrecher, Tollwut und Selbstmordgedanken meiner Mutter

Beitragvon noise » 16.09.2017, 23:38

Hallo zusammen,

aufgrund ein paar sehr seltsamer Träume in den letzten Tagen, wollte ich wieder etwas davon erzählen...

Die erste Traumszene war sehr kurz. Ich stand auf einem Parkplatz. Es war dunkel bei Nacht. Doch ein paar Straßenlaternen gaben etwas Licht. Dann kam ein Auto plötzlich angefahren. Aus für mich unerklärlichen Gründen habe ich mit der Hand gegen die Scheibe vom Auto geklopft. Dann parkte das Auto neben einem anderen Fahrzeug. Eine Frau stieg aus und sie erzählte mir, dass ihr Vater sie bedrohen würde. Ich konnte ihr Gesicht wegen der Dunkelheit nicht klar sehen, doch was ich sehen konnte, gefiel mir :) Ich umarmte sie. Gleichzeitig bekam ich aber Angst wegen ihrem Vater. Ich stellte mir vor, er würde uns in der Dunkelheit irgendwo auflauern. In der Angst wurde ich plötztlich wach...

Der nächste Traum handelt von Einbrechern. Ich befinde mich im Zimmer im Haus meiner Eltern. Das Zimmer hatte ich im echten Leben genutzt, als ich noch bei meinen Eltern wohnte. Dort sah ich aus dem Fenster in den Garten und sah plötzlich einen fremden dunkelhäutigen Mann. Ich merkte sofort, dass er mir nicht wohlgesonnen ist. Daraufhin bekam ich Angst und versteckte mich im Eck des Zimmers neben dem Fenster. Das Fenster war allerdings offen. Plötzlich flog ein Gegenstand durch das Fenster. Es war eine Tüte voll mit Feuerwerkskörpern, wo die Zündschnur bereits brannte. Ich interpretierte es als Anschlag und wurde daraufhin wütend. Ich kletterte aus dem Fenster und wollte diesen Mann verjagen. Ich rannte hinter das Haus und dort sah ich den Mann im Garten stehen. Es war allerdings nicht mehr der dunkelhäutige, sondern ein etwas älterer hellhäutiger Mann. Ich beschimpfte ihn und brüllte auf Englisch "God will banish you!". Ich denke ich wollte eher "punish" statt "banish" sagen. Bin mir aber nicht mehr sicher. In dem Moment sah mich dieser Mann verdutzt und etwas traurig an...
In der nächsten Traumszene sah ich wieder einen Einbrecher, es war ein ehemaliger Klassenkamerad aus meiner Schulzeit. Im echten Leben haben die anderen Schüler gerne über ihn gelästert, doch er war stets frech und konnte sich überall behaupten. Hier im Traum war er nun eine Bedrohung. Ich verschwand eine kurze Zeit aus dem Haus. Nach meiner Rückkehr bemerkte ich, dass die EInbrecher bereits im Haus waren. Ich sah in der Nähe der Haustür meinen Geldbeutel liegen. Dieser war komplett leer, weil alles geklaut wurde.

In einem anderen Traum war ich mit meinem Freund und unserer Katze sowie mit dem Hund von der Mutter meines Freundes unterwegs. Wir waren bei einem fremden Mann slawischer Abstammung. Der Hund und mein Freund wurden infiziert von einem Virus. Ich bekam erst Panik um meinen Freund, doch dann stellte sich heraus dass er doch nicht lebensbedrohlich infiziert wurde. Es war eine tödliche tollwutartige Erkrankung. Doch der Hund war in Gefahr. Dieser fremde Mann kannte sich mit dem Virus aus, da er selbst damit experimentiert hatte. Er sagte, bei dem Hund könne man nichts mehr tun. Er fügte allerdings hinzu, dass man was machen könnte, wenn der Hund erst 2 Wochen alt wäre, durch eine Spritze oder sowas. Da der Hund schon über 1 Jahr alt war, war das natürlich kein Thema mehr. In der nächsten Szene waren wir auf einem Dachboden. Auch meine Eltern waren dort oben. Wir waren erstmal alle froh, dass von uns keiner angesteckt wurde. Doch dann kam der Hund die Treppe hochgelaufen. Er war zwischenzeitlich schon total abgemagert und viel kleiner als sonst vorher. Ich wusste in dem Moment, dass es mit ihm bald zuende geht. Daraufhin musste ich weinen...

Und jetzt noch ein krasser Traum. Ich war mit meiner Mutter in einem Gebäude mit mehreren anderen fremden Personen. Überall waren verschiedene Räume. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube es war eine Art religiöse Gemeinschaft, ich weiß es aber nicht mehr. Ich sprach mit meiner Mutter und plötzlich sagte sie zu mir, dass sie mit dem Gedanken spielt sich umzubringen. Sie sagte aber, sie weiß es noch nicht. Ich war schockiert.

Und der letzte Traum eine nacht später. Ich traf plötzlich einen alten Kumpel aus meiner Teenager-Zeit, mit dem ich im echten Leben schon seit Jahren keinen Kontakt mehr habe. Im Traum sah er nun etwas anders aus. Schlank war er früher auch schon. Doch er wirkte nun im Traum sehr feminin, als ob er feminine bzw. adrogyne Gesichtszuge bekommen hat. Da er mich noch nicht erblickt hatte, haben wir auch erstmal noch nicht gesprochen. Ich war aber froh und gleichzeitig überrascht, ihn wieder zu treffen.

Alles sehr merkwürdige Träume so eng hintereinander. Ich denke der erste Traum mit dem Parkplatz könnte wieder was mit meiner Sexualität zutun haben. Er wirkte aber sehr bedrohlich.
Der Traum mit den EInbrechern, den kann ich mir irgendwie gar nicht erklären. Es ist allerdings nicht mein erster Traum von Einbrechern. Ich werde in einem anderen Thread die Tage vielleicht mal erzählen, welchen anderen Traum ich früher von Einbrechern hatte.
Das mit der Tollwut ist mir auch komisch. Hier kann ich nur erwähnen, dass ich Halbkroate bin, also meine Eltern, besonders meine Mutter, kroatische und damit slawische Abstammung hat. Slawische Menschen wirken auf mich erfahrungsgemäß eher konservativ aber gleichzeitig auch sehr kontaktfreudig und praktisch denkend.
Die Selbstmordgedanken meiner Mutter in dem Traum erinnern mich ein wenig an ihre neue Einstellung zum Leben. Sie wurde von vielen enttäuscht. Von meinem Vater, von mir (wegen meiner Sexualität) und auch von meinem Bruder. Mittlerweile scheint sie mit vielen DIngen abschließen zu wollen.
Der agrogyne Freund im Traum, bestimmt meine Bisexualität...

Grüße Stephan.
noise
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Re: Einbrecher, Tollwut und Selbstmordgedanken meiner Mutter

Beitragvon noise » 18.09.2017, 22:13

Danke euch beiden. Ich schreibe morgen im Laufe des späteren Abends ausführlich nochmal zurück. Ich hatte heute leider noch keine Zeit. Ich hätte aber noch Fragen zu der Deutung.
Würd mich freuen wenn ihr dann nochmal reinschaut...
Gruß
noise
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Re: Einbrecher, Tollwut und Selbstmordgedanken meiner Mutter

Beitragvon noise » 19.09.2017, 23:21

So... jetzt:
Erstmal an Almuth,
Danke für deine Deutung zu all den 4 Träumen! War ja nicht wenig diesmal. Ich hatte zuletzt dein Post zu meinem Urlaubstraum ebenfalls dankend zur Kenntnis genommen, war aber von meiner Seite nichts mehr hinzuzufügen. Anders als jetzt...

Den Traum von den Selbstmordgedanken meiner Mutter hatte ich ja dann schon schon selbst richtig gedeutet. Ich hatte ähnliche Gedanken. Das passt auch gut zu dem, was bisher geschehen ist und was sie mir im Urlaub alles so erzählt hat. Wie du sagst, bleibt es abzuwarten, wie sie sich letztendlich dann mir gegenüber verändern wird auf emotionaler Ebene...

Almuth hat geschrieben:Aber heimlich in der Dunkelheit, da könnte dir was Männliches auflauern, das sich gegen die Beziehung mit einer Frau stellt.

Verstehe ich noch nicht ganz. Was meinst du mit dem Männlichen ? das klingt interessant und wichtig...

Almuth hat geschrieben:Indem du bei deinen Eltern bist, bist du in der Zeit, wo deine Veranlagung über dich hereingebrochen ist.

Ich verstehe hier nicht, ob du damit die Zeit ansprichst, als ich meinen Freund kennengelernt hatte (da war ich ja auch noch bei meinen Eltern), oder die Zeit davor ? Und wer ist der Einbrecher, die sexuelle Neigung oder der Moment bei dem mir die Neigung erst bewusst wurde ?
Und wie meinst du das, dass da meine Veranlagung hereingebrochen sein soll ? Ich gehe davon aus, dass die sexuelle Neigung überwiegend nach Geburt schon da ist. Ob meine Eltern oder fremde Menschen negativen EInfluss dabei hatten, kann ich nicht mehr bewusst beurteilen. In der Schule hatte man das Schwulsein eher als Schimpfwort benutzt. Mein Vater wirkte schon immer eher autoritär, ob das aber eine Rolle spielt?
Zu meiner Vorgeschichte: Ich hatte mir am Anfang nie Gedanken über meine Sexualität gemacht, weil aufgrund bisexueller Neigung für mich das Weltbild Mann-Frau noch nicht "bedroht" wurde. Als ich dann volljährig wurde, hatte ich außerdem noch andere Probleme in der Schule, was aber mit der Sexualität nichts zutun hatte. Es war mir peinlich und es hatte mich dann auch ausgebremst mich individuell weiter zu entwickeln. Das war so die Zeit 17 bis 19. Erst mit 21/22 hatte ich dann sprunghaft wieder angefangen gesellschaftlich aktiver zu werden und mich für Partnerschaften auch aktiv zu interessieren. Aber ich wollte dann endlich auch mal meine sexuellen Erfahrungen sammeln, wie die anderen. Ich suchte zuerst den Kontakt bei Frauen. Aber ich hatte zu der Zeit keinen Glück. Ein Jahr später meldete sich dann die andere sexuelle Seite hinzu. Ich entschied mich dann spontan auf einem Fest nach Männern Ausschau zu halten, schwupp nach 15 Minuten traf ich meinen Freund wie bestellt :) Aus der Bekanntschaft wurde dann schnell mehr, weil ich mich relativ schnell in ihn verliebt hatte, umgekehrt genauso. Da ich ursprünglich aber nach Frauen gesucht hatte, war die Zusammenkunft mit meinem Freund etwas außerhalb des Plans. Ich musste aber dann schnell lernen, dass man Liebe nicht planen kann.

Almuth hat geschrieben:Der Hund ist dabei eure oder vielleicht speziell die Liebesfähigkeit deines Freundes. Hunde sind das, was man bedingungslos liebt im Unterschied zur Liebe zu einem Menschen, die immer auch mit gewissen Erwartungen verbunden ist.

Wie kommst du darauf ? Ich meine ich hatte schon oft von Hunden geträumt, in unterschiedlichen Zusammenhängen. Aber wieso soll er ausgerechnet jetzt die Bindung zwischen mir und meinem Freund darstellen ?
Dass man einen Hund bedingungslos liebt würde ich jetzt nicht zu 100% unterschreiben. Als die Bulldogge vom Nachbar letztes Jahr unseren Kater tötete, hatte ich teilweise einen ziemlichen Hass. Zum Glück wurde der Hund eine Woche später entfernt. Wenn man aber von solchen Extremfällen absieht, dann stimmt es schon, dass man Hunde meist bedingungslos liebt. Könnte man aber auch von anderen Haustieren sagen, z.B. unsere Katze.
Der Hund von der Mutter meines Freundes zeichnet sich durch seine extreme Verspieltheit und sein impulsiv-hektisches Verhalten aus. Wenn ich selber auch im Blödsinn-Modus bin, dann verstärken wir uns gegenseitig :)

Almuth hat geschrieben:Dein Freund selbst ist nicht bedroht, aber seine oder euer beide Liebe geht langsam zu Ende. So wie der Hund langsam stirbt.

Klingt erstmal für mich als eine beängstigende und düstere Zukunftsprognose. Besonders noch, wenn man bedenkt, dass es für den Virus im Traum kein Heilmittel gab. Also sowas wie ein aussichtsloser Fall. Mich würde aber erstmal interessieren, welche Rolle dieser slawische Mann spielt ? (warum überhaupt slawisch?) Schließlich war er es, der diesen Virus erst verbreitete und damit experimentierte. Nach dem Motto "gäbe es diesen Mann nicht, gäbe es vermutlich auch keinen Virus". Man könnte ja versuchen diesen Virus zu stoppen, wenn man ihn selber verstehen lernt auf biologisch-sachkundiger Ebene?

Ich muss hierzu noch am Rande erwähnen, dass mein Freund in Kroatien von einer zugelaufenen Katze gebissen wurde und wir dann zuhause gerätselt haben, ob in Kroatien Tollwutgefahr herrscht. Ich erfuhr dann, dass es für Tollwut keine Heilung gibt, was mich schockiert hat. Vielleicht hatte ich ja dann im Traum dies symbolisch auf mein Leben projeziert.

Zugegeben wirkt sich mein phasenweise sprunghafter Wunsch nach einer Erfahrung mit einer Frau, etwas degenerativ auf die Beziehung zu meinem Freund aus, weil ich nicht weiß, wie ich das unter einem Hut bringen soll. Sogesehen würde deine Deutung passen. Dieses ganze Thema ist auch nichts neues für mich. Ich hatte mir in der Vergangenheit schon öfters mal Gedanken drüber gemacht. Wir hatten uns bereits 2-3 mal während unserer Beziehung beinahe getrennt deswegen, aber immer wieder zurück gefunden. Sein "Rauschen" ist zu stark :)
Manchmal bin ich mir aber nicht sicher, ob das wahre Problem der Wunsch bzw. die Neugier nach einer Frau ist, oder eher nur der Konflikt mit meinen ursprünglichen kindheitsgeprägten Vorstellungen von meinem Leben, die ich bis jetzt noch nicht ablegen konnte oder wollte. Ich bin da eher etwas konservativ.

Was mich interessieren würde, wie andere Männer, die behaupten (stark) bisexuell zu sein, mit sich ins Reine kommen. Ich sollte mal nach einem Netzwerk Ausschau halten.
Ich hatte ja mit meinem Freund mal die Idee, ob eine Dreiecksbeziehung für uns in Frage kommt. Allerdings habe ich da das Gefühl, dass die Skepsis und die Angst so groß zu sein scheint, dass wir bzw. ich es bisher erst gar nicht versucht habe nach einer passenden Frau dafür zu suchen...

Nun zu AllRose,
AllRose hat geschrieben: nachdem er massiv verdraengt war schwaecht sich der angstvoll verdraengende Einfluss deiner Mutter und stirbt

Welchen Einfluss könnte denn meine Mutter in dem Zusammenhang haben?

AllRose hat geschrieben: eure Bindung is urururalt und reicht zurueck bis ins indische als die UrReligion gegruendet wurde
und war bisher unloesbar

Das klingt ja wie ein Märchen :o :wink: Du meinst, dass aufgrund deines Traumes du jetzt deutest, dass die Seelen von mir und meinem Freund sich vielleicht schon seit Jahrtausenden kennen ? Die Vorstellung finde ich romantisch... :)

AllRose hat geschrieben:in dem ich eure 69Funktion fuer den Erhalt der kuenstlich erzeugten HierarchiePyramide erkannte
indem dein GROSSER VATER deinen 9ermann verdraengt verliert ihr auch eure Funktion

Was ist eine 69 Beziehung ? (Du meinst hoffentlich nicht die 69 Stellung) Warum sollte mein Vater meinen Freund verdrängen ? Klingt für mich noch zu kryptisch.

Nächtliche Grüße,
Stephan
noise
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Re: Einbrecher, Tollwut und Selbstmordgedanken meiner Mutter

Beitragvon noise » 23.09.2017, 23:34

Hallo Almuth,

nochmal danke für dein weiteres Feedback. Mir sind jetzt deine Deutungen in Bezug auf die Symbole etwas klarer.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich alleine nie auf die Idee gekommen wäre, den bedrohlichen fremden Vater der Frau als die männliche Beziehung zu meinem Freund zu interpretieren :) Aber es würde Sinn ergeben.

Deine Deutung des slawischen Mannes ergibt für mich jetzt auch mehr Sinn. Er verkörpert demnach wahrscheinlich den Ursprung für das Denkmuster, dass man eine Beziehung mit einer Frau eingehen sollte bzw. dass es besser wäre. Also auf den Traum bezogen der Ursprung des Virus. Dass das dann auf Dauer nicht unbedingt günstig auf die jetzige Beziehung sich auswirkt, ist dann die logische Schlussfolgerung, hier im Traum das Abmagern und Schrumpfen des Hundes.
Ich denke der Traum will mir zeigen, dass ich bestimmte Einstellungen zu meinem Leben überdenken soll, sofern ich die Beziehung zu meinem Freund noch langfristig aufrecht erhalten und das Abmagern des Hundes stoppen will. Ich denke es geht dabei auch darum, mich langfristig mit dem Gedanken anzufreunden, irgendwann mal alt zu werden ohne aber je eine Beziehung mit einer Frau geführt zu haben.

Aber es ist nicht so einfach. Du sagst es selbst. Es ist genauso auch ein Teil meiner Psyche, meiner Identität, die ich dann verleugnen würde...
Viele verstehen das auch nicht. Für manchen hört sich das an, als ob ich fremd gehen wöllte, was man aber meiner Meinung nicht so einfach sehen kann.

Mal sehen, ob mir das gelingen wird. Wird vermutlich noch eine gewisse Zeit dauern...

Almuth hat geschrieben:Funktioniert wahrscheinlich nur, wenn alle drei bi sind oder zumindest keine allzu feste Beziehung gewollt ist von allen.

Sie müsste auf uns beide stehen/abfahren, was erstmal die Suche erheblich erschwert. Wir hatten schon mal eine kennen gelernt, die uns beide toll fand, aber sie war leider nicht mein Typ. Es wäre zudem auch sicher nicht einfach, die Gefühle zu zwei Menschen im Gleichgewicht zu halten.

Almuth hat geschrieben:Die andere Seite meldete sich einfach so? So weit ich das bisher kenne, ist das fast ein Schock für die Betreffenden, da sie ja zuvor als Hetero erzogen wurden und sich selbst auch so gesehen haben. Schwul sein verändert die Beziehung zu so ziemlich allen Freunden, Bekannten, Verwandten. Und das ist dann schon so was wie ein Einbruch in seinen persönlichsten Bereich.

Die andere Seite meldete sich schon viel früher, doch als 16- oder 18-jähriger war das für mich nie ein persönliches Problem, weil es ja auch Frauen gab, die ich toll fand. Aber ich hatte das nach außen hin nie öffentlich gemacht, auch nicht zu meinen Freunden. Als ich dann Auf Partnersuche war, suchte ich erst nach Frauen. Doch ich war sehr ungeduldig zu der Zeit, sodass ich plötzlich entschieden hatte, es bei Männern mal heimlich zu versuchen. Es hatte aber dann länger gedauert, bis mein Umfeld darüber erfuhr.

Ich hatte übrigens vorgestern wieder einen neuen interessanten Traum, nichts schlimmes, aber der vermutlich in die gleiche Richtung geht. Vielleicht werde ich morgen kurz darüber schreiben.

Gruß Stephan
noise
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