Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Hier können sich Besucher untereinander Träume posten und helfen, diese zu deuten.

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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon 3ch53 » 10.09.2017, 12:56

Ich danke euch 2 für diesen neuen Input :) ;) werde nun erstmal ein paar Stunden abwesen sein und meditierenxD
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon Ghost » 10.09.2017, 13:11



Hi AllRose,

stimmt, du hast völlig recht, das Wort "Böser Mann" erzeugt in mir immer so eine Vorstellung von absolut und ohne eigene Not und ohne jegliche Grenzen rücksichtslos...

Ich habe schon vor Jahrzehnten aufgehört glaubensmäßig damit in Berührung kommen zu wollen, was vom Papst kommt und als richtig und oft sogar als heilig hingestellt wurde und wird.

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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon 3ch53 » 10.09.2017, 18:58

Krasse ErkenntnisexD mein Laptop ist mir echt sehr wichtig und ich habe echt viele Menschen mit den ich durch das Netzt verbunden bin.

Zu dem Thema möchte ich gerne einen anderen Traum erwähnen, der mir auch schon 2 oder 3 mal untergekommen ist.

Ich schwebe in der kalten leere des Universums. Mich umgibt ein weißbläuliches Licht, welches meinen nackten Körper vor allen Gefahren schützt. So schwebe ich durch das Universum und der Zeit. Sehe Supernovas, grüne Nebel, Sonnensystem und ganze Galaxien. Einfach atemberauben Schön und sehr bewegend. Doch plötzlich löst sich dieses Schutzschild aus Licht auf und ich stürze in Richtung Erde. Werde dabei immer schneller, sodass sich die Sterne in weiße Striche verwandeln. Kurz bevor ich in die Atmosphere der Erde eintrete spannt sich aus ganzer Welt ein Netzt aus weiß bläulichem Licht über die Erde. Einige der Fäden sind sind dicker andere dünner, manche leuchten extrem hell und andere wiederum schimmmern kaum erkennbar und wiederum andere kürzer und länger. Ganz sanft lande ich in diesem Geflecht aus Fäden und meine Arme und Beine sind dabei weit von mir gestreckt und mein Kopf hängt leicht nach unten geneigt durch. Langsam und vorsichtig "schwebe" ich darauf zur Erde und werde von all meinen Freunden empfangen, die ihre Arme in die Luft strecken und mich auffangen.

Ich habe heute echt viel darüber nachgedacht und mich auch mit einer Freundin getroffen und viel mit ihr darüber geredet. Vergleichsweiße ist es bei mir, wie mit dem Ying und Yang, nur dass bei mir die gute weibliche Seite durch die schlechten Erfahrungen meiner Mutter mit meinem Vater die männliche Seite bekämpft, ignoriert und nicht wahr haben möchte. Mir steht noch eine sehr interessante Reise bevor, in der ich diese beiden Gegensätze in mir Vereinen muss, um mich persönlich zu entdecken und annehmen zu können. Mein Vater hat mir sehr viel Leid angetan und auf ihn wütend zu sein und ihn sogar zu Hassen muss ich aktzeptieren und ihm verzeihen können. er hat seinen Gründe gehabt, warum er zu dem Mensch geworden ist, der er war, aber das hat rein gar nichts mit mir zu tun. Ich bin dadurch nicht weniger Wert als jeder andere Mensch. Jede Lüge und jede Gewaltat mir gegnüber hat er vermuitlich aus Selbsthass getan, weil er selbst mit seinem Leben nicht klar kam und dieses erdrückende Leid so kanalisieren musst, indem er andere Menschen schlecht gemacht hat.


Ich mag den deine Erleuchtung zu meinem Namen auf deinem Trohn AllRose ;) Mich selbst als Internetzspinne zu sehen ist echt interessant:)

Herzlichen Dank an euch aus dem Norden Deutschlands:P

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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon plush » 10.09.2017, 20:46

Hallo was man da rein interpretieren kann!

Träume stellen Botschaften des Unbewussten dar, die über Deine innere Situation berichten, die ihrer symbolischen Sprache wegen ausgelegt werden müssen. Dafür versetze Dich bitte nochmal in die Handlung Deines Traumes und suche eine Überschrift, die zu seiner Dramaturgie gefühlsmäßig passt. Am besten wäre eine poetische, so wie die Dichter mit ihren Werken machen. Kannst Du Unterkapitel entdecken? Gegebenen Falls setze ihnen eigene Überschriften auf...

Im nächsten Schritt geht es um die einzelnen Symbole Deines Traumes:

Von Personen, die Du kennst, erstelle bitte Charakterportraits, die ihre Vorzüge und negativen Seiten beleuchten, so dass man sich eine Vorstellung von ihnen machen kann. Unbekannte Personen skizziere ihrem Alter und Aussehen nach, Größe, Haarfarbe, Gesichtsausdruck, Haltung usw. Überlege auch, an wen, oder an was für ein Ereignis sie Dich erinnern könnten.

Für die nicht-personalen Symbole gilt, dass Du bei jedem für sich beschreiben sollst, wie es funktioniert, was es tut, woher es stammt (entsteht oder hergestellt wird) und wozu es sich selbst oder seinem Nutzer dient. Ob Deine Einfälle wissenschaftlich richtig sind oder nicht, ist unwichtig. Auf keinen Fall schaue in einem Lexikon nach.

Ein Beispiel, um Dir das „Freie Assoziieren“ besser nachvollziehbar zu machen:

Ein Junge träumte, er wurde von einem Arzt untersucht; der stellt fest: ein Organ liegt schief und soll operiert werden. Darnach schickt er ihn ein Stockwerk höher, um von drei anderen Ärzten seine Nase untersuchen zu lassen; sie entdecken Polypen, die sollen vorher operiert werden.

Dieser Traum hat 5 Symbole, die der Junge beschrieb wie folgt:

Ärzte: Sie haben Gesundheitsmodelle, die erlauben, Krankheiten zu erkennen.
.......................Gesundheit: Naturzustand

Organ: Körperbestandteil, das man braucht zum leben.
..........Körper: Ein Teil der Seele, die auch einen Geist hat.
......... Geist: Der Seelenteil, der gesundes und krankes unterscheidet.

operieren: Eingriffe machen, die die Heilung fördern.

Nase: zum Luft holen und Riechen
.............Luft: ein lebensnotwendiger Stoff.
.............Riechen: Qualität der Nahrung prüfen.

Polypen: Verstopfen die Nase.

Wie Du siehst, beim Beschreiben der ursprünglichen 5 Symbole tauchen neue auf, die auch definiert und beschrieben werden sollen. Je mehr "Freie Assoziationen", um so besser.. Seinem Traum gab der Junge die Überschrift "Unangenehme Überraschung".

Ich freue mich auf Deine Vorbereitungen!
Herzlichst, Dein Plus
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon Trigital » 11.09.2017, 03:29

Hallo 3.,
es ist eine gute Frage, ob der Traum ein Albtraum ist oder nicht. Ich würde sagen eher nicht. Denn da isr das Bõser und man interessiert sich dann eher nicht dafür. Aber auch das Böse erfüllt seinen Sinn??? Manchmal?
Ja. Helfersyndrom. Da muss natürlich was dagegen unternommen werden. Wei' das ist unzumutbar für deine Mitmenschen. Die leiden bestimmt sehr stark darunter.
Das echte Problem scheint allerdings bei dir zu bestehen?
Es ist ein blödes Problem. Du kannst eigentlich nichts anderes tun, wie darunter zu leiden. 3 Dinge können passieren. Ein Freund bemerkt es und geht pos. auf dich ein(Krankenhaus?), Du möchtest unter deiner Charaktereigenschaft nicht mehr leiden und du überdenkst dein handeln oder du bleibst wie du bist und hoffst, das das Schicksal ea gut mit dir meint.
Der Punkt ist der, dass du nun mal so bist. Gibt es dabei einen Handlungsspielraum? Und das wird im Traum beschrieben. Meiner Meinung nach.
Ein Problem(Rauch) taucht auf. Du analysierst für alle beteiligten und handelst...
Zu Wissen ist ein Moment.
Unwissenheit der Zustand vom restlichen Teil des Lebens.
Das Schöne daran gut geschlafen zu haben ist, daß der Tag gut war, bevor er angefangen hat.
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon Trigital » 11.09.2017, 03:40

entsprechend. Dein Freund allerdings denkt an sein Zeug und handelt seiner Vernunft nach. Dein Vorteil ist, dass du auch das analysieren kannst und nun besser für dich entscheiden kannst. Nur ein schwacher Trost? Nein. Denn du wirst geheilt. Das heisst für mich: Du hast viele Problem nicht.
Z.B. das du denkst gut wäre schlecht und böse wäre gut oder so was...
lg
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon 3ch53 » 11.09.2017, 11:38

@ trigital ich bevorzuge den 2. Punkt. Ärmel hoch krempeln und anpacken. Die Moralvorstellungen, die ich von meiner Mutter mitbekommen habe sind hoffnungsloses Vertrauen in die Menschen, an das Gute zu glauben und mich davon leiten zu lassen, zu helfen und gutherzig zu sein, wo man kann, bescheiden zu sein, positiv an Dinge herranzugehen und immer wieder aufzustehen und weiter zu machen. Die Moralvorstellungen meines Vaters sind egoistisches Denken, seine Ziele durchzusetzten, wenn nötig mit Gewalt, erbarmungslos zu sein, zu lügen und zu betrügen und sich zu nehmen was er wollte. Ich habe meinen vater in keiner guten Erinnerung und ich für mich habe seine Eigenschaften umgedreht, weil ich damals dachte, dass all diese Eigenschaften etwas "Böses" wären, mir wird jedoch klar, dass sie extrem wichtig sind. Zudem habe ich im weiteren Verlauf meines Lebens noch viele Männer kennengelernt (auch durch meine Mutter), die Frauen halt so behandelt haben. Daher ergab sich für mich, dass wenn ich ein besser Mensch und Freund sein will, ich all diese "bösen" Eigenschaften umdrehe...ich würde mal behaupten, dass daher mein Helfersyndrom kommt. Es heißt jetzt auch nicht, dass ich so ein Mann werden will. Es bedeutet, dass ich lernen muss, dass ich an erster Stelle vor allen anderen komme, dass mein Wohl mehr wiegt, als dass der Hilfbedürftigen die sie bei mir suchen. Ein gutes Maß an Egoismus, meine Wünsche und Träume nicht zu Gunsten anderer zurück zu nehmen und mir ohne bedenken und zuviel nachzudenken, ob es richtig oder falsch, gut oder böse ist, mein Leben so anzugehen wie ich es für mich leben möchte. Mit jeder Entscheidung, die ich treffe habe ich zu leben und weniger alle anderen, da sie die selbe Entscheidung haben.

@AllRose Wir sind alle Gefangene in unserem Verstand. Dort bauen wir uns unsere subjektive Welt von Gut und Böse auf, die von vielen Faktoren beeinflusst wird, wie zum Beispiel das familäre und soziale Umfeld, die Gesellschaft, der Glaube, die Medien und auch das Internet. Aufzuwachen und die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist, nämlich weder gut noch böse, weil wir diese Person sind, die diese Ding rein interpretieren. Es wird immer Menschen geben auf der einen Seite, die dein Taten nicht verstehen werden, weil sie nicht das Leben gelebt haben, welche du gelebt hast und nie die Erfahrungen gemacht haben, wie man sie gemacht hat und sie die Welt nicht durch deinen Verstand und deinen Augen sehen.

@Plush
Rauchwolken: Für mich bedeuten sie Gefahr, zudem sind sie undurchsichtig und beschränken deine Sinne
Der Mitbewohner: Er ist ein guter Freund und steht für mich für Disziplin, Stärke und Willenskraft
Der Kilometer lange Flur: Stellt für mich eine Herrausforderung dar, der sehr problematisch ist und schwerr zu meistern.
Laptrop+Proteine: Der Laptop ist für mich ein Instrument um in Verbindung zu bleiben, neues zu lernen, Erinnerungen abzuspeichern, Musik zu hören und zu machen, Filme zu gucken und zum programmieren. Die Proteine benötigt man zum Sport um Muskeln aufzubauen, ausserdem ein wichtiger Bestandteil für den Körper.
Die Flammen: Stehen für mich für Zerstörung. Sie sind unbändig und unkontrollierbar.
Die Rettungskräfte: Sind für mich Rettung, eine Hilfe und Unterstützung um unser Leben zu retten.
Das Krankenhaus: Hat für mich etwas von Heilung und Erneuerung, zudem ein Neuanfang.
Die leeren Flure: Verwehrung oder nicht annehmen der Hilfen und Einsamkeit und Hilflosigkeit.
Das spinnenartige Wesen: Ruhiger und besonnener Jäger, der sehr lange auf seine Beute warten kann. Die Spinne hat für mich auch etwas von einem kleinen Künstler mit seinen schön verflochtenen Netzten und beweißt viel Gespür für Standorte.
Mein Kopf: Meine Gedanken scheinen, die Probleme zu erschaffen. Es scheint als stünde ich mir viel selbst im Weg und wähle gerne die schwersten Wege aus um mich selbst zu beweißen ohen zu merken, dass ich mir immer zu viel auferlege.

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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon plush » 11.09.2017, 21:53

Das spinnenartige Wesen: Ruhiger und besonnener Jäger, der sehr lange auf seine Beute warten kann. Die Spinne hat für mich auch etwas von einem kleinen Künstler mit seinen schön verflochtenen Netzten und beweißt viel Gespür für Standorte.
Mein Kopf: Meine Gedanken scheinen, die Probleme zu erschaffen. Es scheint als stünde ich mir viel selbst im Weg und wähle gerne die schwersten Wege aus um mich selbst zu beweißen ohen zu merken, dass ich mir immer zu viel auferlege.


Lieber 3!

DIE Spinne scheint eine Frau zu sein, die auf Deinen Kopf zuschießt, um also Dein ICH einzuspinnen und emotionell auszusaugen. Da die Herkunft dieses Syndroms aber kaum in der Gegenwart und rein äußerlich verankert sein dürfte, kann angenommen werden, dass sich hinter dieser sehr besonnenen Jägerin Deine frühkindliche Mutter verbirgt, welche in aller Ruhe und mit pädagogisch großer Kunstfertigkeit ihre Erziehung in Dein Gedächtnis ("Über-Ich") neurosynaptisch eingesponnen hat.

Dass dies Dich der Freiheit beraubte (derart, dass Du heute am Laptop isoliert von echter Ziwschenmenschlichkeit 'leben' musst), ist logisch. Logisch auch, dass dagegen noch heute eine große Wut entflammt - also Hass gegen die freiheitsberaubende Mutterspinne. Da dies aber in Konflikt mit dem Anspruch auf mütterliche Liebe gerät, siehst Du im Traum kein naturalistisches Gedächtnisfoto von dieser Frau. Du realisierst nur den Rauch.. Folge des Wutfeuers, dessen Anlass Du nicht (mehr) bewusst bist...

Später dann im Krankenhaus, mit Recht auf der Suche nach Rat und Hilfe - Heilung von der Idee, dass es Deine eigenen Gedanken seien, die Dir alle Probleme machen. Also eine Selbstschuld-Zuweisung, mit der Du die Illusion der guten liebevollen Mutter schonst. Auch scheinst Du Deine eigene Erziehung - aus dem selben Grunde - zu idealisieren: nämlich die Ursache, warum es für Dich im Krankenhaus (bislang) keinen kompetenten Arzt zu finden gibt... Er würde aus dem Rauch auf das Wutfeuer gegen die real böse (erzieherisch instinktberaubende) Mutter schließen, Deinem Ich wiederum würde schwer fallen, sich mit dieser Hypothese zu befassen. Wenn überhaupt.

So weit mein Deutungsversuch; wie findest Du ihn?
Überlege genau, ob Du irgendwo Ungereimtheiten oder Punkte entdeckst, die vielleicht weiter vertieft werden können, und: achte auf Deine kommenden Träume. Ein Traum wirft nur 1 Blick durchs Schlüsselloch in die Freiheit, macht noch lange keine "Diagnose", den Schlüssel aus dem Kerker...
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon 3ch53 » 12.09.2017, 09:43

@plush Erstmal danke, ddas du dir die Zeit genommen hast dich mit meinem Traum und der Deutung auseinanderzusetzten:)
Es ist definitiv ein interessanter Ansatz und ich würde behaupten er enthält auch viele Wahrheiten. Meine Mutter bedeutet mir viel und sie hat micht sehr behüttet aufgezogen. Man kann sagen, dass sie mir ihre Ansichten,Moralvorstellungen und auch Denkmuster in mein Gedächnis gepflanzt hat und durch ihren Tod habe ich angefangen diese weiterzuführen, vor allem ihre soziale Ader(sie war Erzieherin für behinderte Kinder und wie man weiß sind Kinder von Erziehern oder Pädagogen häufig ein wenig verkorkst). Eine Sache möchte ich kurz feststellen! Ich habe ein soziales Leben:P Treffe mich mit Freunden, gehe feiern, guck und höre mir PoetrySlams an, spiele mit Kollegen häufiger Gitarre, gucken Filme und hören Musik und philosophieren viel über das Leben, die Natur, die Gesellschaft, über Politik und Wirtschaft und allgemein die Menschheit und bin auch viel draußen unterwegs:P
Der Punkt Freiheit ist für mich wichtig, da ich das Gefühl habe mich persönlich nicht zu kennen. Sowohl bewusst, wie auch unbewusst handel ich häufig so, wie meine Mutter es tun würde. Ich hasse sie dafür, dass sie viel zu früh von uns gegangen ist und sich immmer in die Opferrolle gestellt hat und immer wieder die gleichen Fehler gemacht hat....und das zu zugeben ist echt hart...weil ich sie auf der anderen Seite auch sehr liebe. Nur habe ich das Gefühl, dass ich weniger "Schutz" gebraucht hätte und mehr auf mich gestellt hätte sein sollen. Schon krass was der Verlust des Vaters und eine übverführsorgliche Mutter alles anrichten kann-.-
Bin mal gespannt was für Träume noch kommen werden;)

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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon plush » 12.09.2017, 11:07

Ok. Sag mal privat Bescheid, und bei Gelegenheit lass' uns Skypen. Deine ehrliche, selbstkritische Sichtweise liest sich vielversprechend in Hinblick auf die Behebung Deines Gefühls, Dich was die Freiheit anbetrifft nicht zu kennen. Bezüglich Deines Dasein als Gefangener (eingesponnen in die Erziehung) blickst Du also durch?

Eine Sache möchte ich kurz feststellen! Ich habe ein soziales Leben:P Treffe mich mit Freunden, gehe feiern, guck und höre mir PoetrySlams an, spiele mit Kollegen häufiger Gitarre, gucken Filme und hören Musik und philosophieren viel über das Leben, die Natur, die Gesellschaft, über Politik und Wirtschaft und allgemein die Menschheit und bin auch viel draußen unterwegs:P

Nun, ich glaube wohl, dass Du - gemessen am stochastisch gemittelten "Normal"-Sein unseres gesellschaftlichen Irrenhauses - nicht gerade bist, was die daran gedockte 'Psychologie' vielleicht einen misanthropischen Sozialphobiker nennt. Freuds heutige Traumanalyse geht jedoch von einem Modell der seelischen Gesundheit aus, das die Natur des Homo sapiens zum Background hat: den geistig am höchsten evolutionierten Gruppenorganismus auf diesem Planeten, die Krone der Schöpfung (so weit bekannt). Nichts also, das dem 'familiären' Zusammenlebensmodel von 'Adam & Eva (Pandora) ect. auch nur irgendwie ähnelt.

Mehr dazu nach und nach, bei geeigneter Gelegenheit in den Zusammenhängen Deiner kommenden Träume. Du hast jetzt die Gelegenheit, eine Kur auf Freuds Coutch zu beginnen.
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon plush » 13.09.2017, 11:13

Mutter (Nahrerin) = psychisch kastrierte unwehrhafte --> industriell blank geschälte Massenkartoffeltittenware mit dunklem Einschlupfloch --> ästhetisch perfekt normierte Barbiepuppen-Ehehure, die von brutalen Plastikman bei Kinderdressur geholfen und vom laaaaaaangweeilig sinnlosen Ex-sistieren (laberlaberlaber) mit materiellen 'Genüssen' abgelenkt sein will --> unter einer Decke steckend 'gemeinsam' egozentrisch zur Tätergeneration wird, die die nächste Opfergeneration fließbandmäßig wie Kartoffelschweine im Stall zwecks Verwurstung vom patriarchatischen System produziert.

Problem fängt an, als der Dreck der seelisch krankmachenden Falle (asozial monogame Isolationsfolter/ von Zeus zu 2er-Paaren zerschnitte Urkugel-[gruppen]menschen [s. Symposion]) samt Sauberkeitspsychoterror im Haushalt der Plastikeltern zum alleinseligmachend heilgen "Familien"-Totem glorifiziert wird. Ab dem 3. Lbensjahr, spätestens. Stockholm-Syndrom, nennt man das. Auch.
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon plush » 13.09.2017, 11:55

Genau Rosi. Orgien auf Pesudofreudis Matratze: ohne vorherige Diagnose -, stürzten die Kastraten zur offen ausbrechenden Neurose.
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon plush » 13.09.2017, 15:55

Wenn das sowieso so ist wie Du denkst (Deine Diagnose beruht auf einseitige ANschauung), wozu wolltest Du überhaupt das Symtom des Leidenden mikroskopisch haargenau definiert haben? Ach so. Sofern es nicht Deine Probleme sind.Na ja. Im Prinzip kannst Du da ganz beruhigt alle Lebensnergie verdrängen. Schandmale im Unbewussten verborgen (gefangen) halten führt beim Ich-Bewusstsein zu der Illusion, keine zu haben.

mein Agieren is absichtslos IMMER erfolgreich.

Logo Rosili.
Zum Sterben brauchste keine Absichten.
Das kommt todsicher je eher desto geistloser das Agieren.
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon 3ch53 » 14.09.2017, 10:58

@AllRose

Der Grund dafür,dass uns mein "Vater" verlassen hat ist, dass er ein totales Arsch war. Er war oder ist bestimmt immer noch Drogenabhängig und Gewaltätig. Vermutlich hat ihn sein Vater auch so behandelt und er projezierte es auf mich. Vermutlich hat er viele Träume früher gehabt, die er sich nicht erfüllen konnte und versucht sich durchzusezten.
Ich beschreibe mal eins zwei Beispiele dafür: "Zu Hause am Essenstisch. Es gab Spinat(ziemlich eklig für mich). Ich sitzte schon gut am Esstisch, jedoch als mein Vater reinkommt, senken sich die Blicke und er geht um den Tisch herrum und "rückt" meinen Stuhl so nah an den Esstisch, dass ich keine Luft mehr bekomme."Zweites Beispile:" Mit 2 Jahren musste ich meine Schuhe binden können. Solange bis ich es konnte und er hat mich bei jedem Fehlversuch geschlagen." 3. Beispiel:" Als wir ihn dann verließen, da war ich gerade 4 Jahre alt, lag mein Bruder auf einer Matratze und er zog sie unter ihm weg, sodas er mit seinem Gesciht auf den kalten Flur aufschlug." Ich habe ihn wirklich nicht gut in Erinnerung und als ich 26 wurde habe ich Kontakt zu ihm aufgebaut. Wollte ihm eine 2. Chance geben. Was jedoch dabei rumkam war, dass er uns versuchte mit Geld zu kaufen, dass er versucht hat sich zu rechtfertigen für alles und unsere Mum schlecht geredet hat. Er hat mittlerweile nur noch ein viertel seiner Lunge und seinem Körper geht es defnitiv nicht gut. Er hat nur im Kopf wie er am besten wieder high werden kann und daran hat sich nichts geändert.
Zu meiner Mutter, sie war eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern, weshalb wir bei vielen Tagesmüttern waren und auch häufig umgezogen sind. Sie war sehr aufopferungsvoll und hat versucht uns ein beschütztes Heim zu geben. allerdings hat sie sich immer die flaschen Männer geangelt und sich selbst in eine Opferrolle gedrängt, indem sie das Leben die Schuld an all ihrem Unglück gab. Ihre Familie, in die sie hineingeboren wurde. Sie war mal verheiratet mit einem Künstler. Jedoch hatte seine Familie etwas dagegen, weil es nicht dem Stand entsprach und man sich nicht mit einer solchen Frau abgeben sollte. Als ich meinen Tanten von dem Versuch erzählte Kontakt mit meinem Dad aufzubauen hat die eine mir erzählt, dass ich vermutlich aus der 1. Ehe meiner Mutter stammte und mein "Vater" gar nicht mein Vater ist....In dem Moment wurde mir einiges klar und auch warum ich mich nie wirklich dazugehörig gefühlt habe. Die einzige Person mit der ich wirklich richtig gut reden konnte über mich und meinen Gefühlen und im Grunde über allles war meine Mutter. Ich glaube sie hat versucht, dass Beste aus der Situation zu machen für mich und meinen Bruder.
So eine Geschichte wie mit deinem Ex habe ich auch-.-
Meine Mutter musste 2 Wochen auf Chemotherapie und ihr Lebensgefährte sollte die Zeit auf uns aufpassen.
Der Horror was ich bei meinem angeblichen Vater hatte war viel physischer Terror, was wir bei ihm bekamen war viel psychischer Terror. Er hat viel geschrien, war sehr gut darin uns klein zu machen und uns unsere Problem unter die Nase zu reiben. Man hatte Angst davor, dass er handgreiflich werden könnte. Als meine Mutter dann wieder da war hat er ihr eiskalt an den Kopf geworfen, dass er hier alles unter Kontrolle hatte ohne sie und dass alles viel besser lief ohne sie. Ab da war für mich ein Punkt erreicht im Alter von 14-15, wo ich angefangen habe gegen ihn zu rebellieren und ihm die Stirn zu bieten. Ich habe nichts mehr von dem gemacht, was er wollte. War bis spät in die Nacht weg und habe seine Schmipftiraden einfach ignoriert. Er hat Dinge abezogen, die auf keine Kuhhaut gingen. Er hat meine Mutter eingesperrt obwohl sie zur Therapie musste und nach der Trennung hat er eine Internetseite von dem Beiden aufgemacht in den pornographisches Material von beiden zu sehen gab(was Gerichtlich geklärt wurde), aber als 14-15 jähriger ist es total behindert im Internet auf so eine Seite zu stoßen!! Zudem ist er uns hinterhergezogen und hat Telefonterror betrieben und mir Morddrohungen an den Kopf geschmissen.
Ach und wenn ich schon in Fahrt bin gerade mich über Dinge aufzuregen....Meine erste Erinnerung auf dieser Welt war wohl mit 2 Jahren und dass war meine Oma mit 80 Prozent ihrer Haut verbrannnt im Krankenhaus. Ein Idiot hat sie von hinten mit Benzin übergegossen und angezündet(nie aufgeklärt) sie verstarb kurz darauf.
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Re: Feuer, Flammen und ein unbekanntes Wesen

Beitragvon 3ch53 » 14.09.2017, 17:43

Trost ist etwas was ich definitiv nicht möchte und Mitleid auch nicht.
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