Pinguine machen mir die Bude voll

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Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Schwarzes Schaf » 13.02.2018, 22:47

Hallo Träumer,

hab zur Abwechslung mal wieder einen sehr einprägsamen Traum gehabt und würde mich freuen, wenn Ihr mir ein paar Eurer Ansichten schenken würdet :)

Am Tag davor hatte ich vormittags mit meiner aktuellen Firma ein Gespräch um die Details für mein Ausscheiden zu besprechen.
Ein sehr offenes, freundschaftliches kurzes Gespräch mit viel Wertschätzung und dann noch ne Stunde einfach so gequatscht. Ich hatte es schon vor ein paar Wochen ausgesprochen.
Am Abend hatte ich mich auf mein heutiges Vorstellungsgespräch vorbereitet.
War von vornherein klar, dass es ein relativ lockerer Termin wird. Ich bin beruflich in einer sehr glücklichen Lage. Hab auch noch im Termin ein großzügiges Angebot bekommen.
Am Nachmittag hat sich dann ein Freund gemeldet. Der kommt Freitag auf Besuch und bringt seine Freundin mit, die ich noch nicht kennen gelernt habe.

Zum Traum:

Aus dem "off" bekomme ich mit, dass ich Zoo war und einen Pinguin adoptiert habe.
Ich komme zuhause an und richte dem Pinguin eine schöne Ecke mit einem Pappkarton als Höhle und ner Decke ein.
Die Wohnung entspricht 1:1 meiner derzeitigen Zweitwohnung am Arbeitsort. Möbliertes Einzimmer mit Kochniesche, und ein fensterloses Bad mit Wanne. Ich fühle mich recht wohl dort.
Wie ich mich um das Tierkümmere, kommt mir eher kindlich vom Verhalten vor. Hab mich auch genauso gefreut.^^
Irgendwo im Hintegrund lungert teilnahmslos die Frau rum, mit der ich 10 Jahre zusammen war. Für mich nichts besonderes. Hab mich mittlerweile daran gewöhnt, dass die irgendwie zu meinem Seelenleben gehört. Seh sie öfter in Träumen, aber eben immer nur so als schemenhafte Randfigur.

Der Piguin ist sehr abhänglich. Er sucht immer wieder meine Nähe. Irgendwann erbricht er einen zweiten Pinguin bzw. bringt ihn durch den Schnabel zur Welt.
Ich dachte sofort leicht amüsiert "Na super!". Gibt ja die Legende, dass man Tiere gerne mal kauft und die sind dann irgendwie Schwanger :D
Irgendwann denke ich mir, dass die bestimmt dauern Häufchen machen und tada, da waren schon die ersten. Grau mit dem für Vögel typischen schwarzen Kringelchen in der Mitte.
Ich gehe seelenruhig das Putzzeug im Bad holen und lassen schon mal, Wasser in die Wanne ein, weil ich mir denke, dass die sich da bestimmt wohler fühlen.
Ganz nebenher grinse ich in mich rein, in dem Wissen, was das doch für ne unausgegorene Idee war, den Pinguin zu adoptieren.
Ich wische auf und bringe die Pinguine in die Wanne. Die Freuen sich richtig, rutschen die Schräge an der Wanne hinunter und sehen richtig dankbar aus.
Als ich widder zurück in den Wohnraum gehe ist die ganze Bude voll mit ihrem Mist. Wie ein dünner eingetrockneter Schleier. Der ganze Boden grau.
Ich lache mich fast selber aus, wegen der ziemlich beknackten Idee, die ich da hatte, und sagen "Wir gehen morgen in den Zoo!" als würde jemand seine Kinder überraschen. Allerdings in dem Gedanken, die Pinguine wieder zurück zu bringen, weil sie es da besser haben. Ans putzen denke ich da nicht mehr.

Dann wache ich auf......aufgewühlt aber seltsam amüsiert :)



Die Wohnung steht, wie ich es eigentlich immer sehe für mich, mein "Reich", mein Inneres o.ä.
Also denke ich es geht um mich.
Ein einzelner Pinguin steht nach den Lexikas für "Sünde & Weisheit", mehrere für Freudigen Famileinzuwachs.
Das passt aber nicht so ganz, da ich keinen Kontakt zu meiner Familie habe. Wollen DIE nicht. Man hat ein falsches Bild von mir.
Schon seit über 10 Jahren. Mögen sie in diesem Glauben leben.
Ich habe auch kein Bedürfnis das grade zu rücken. Ein Versuch vor zwei Jahren mal, mit meinem Vater Kontakt aufzunehmen, hat er wortlos abgewiesen.
Vor Jahren als ich noch in meiner Langzeitbeziehung war, hat er sie angerufen, um zu Fragen, ob ich im Gefängnis sei?!?!? Ein "wie gehts?" wäre doch eher angebracht gewesen...
Meine Mutter hat ähnliche Anwandlungen gebracht...sich geweigert für meinen zweiten Bildungsweg Pflichtangaben wegen BaFöG zu machen in der Hoffnung, mir Steine in den Weg legen zu können.
Ich kann damit leben. Solche Menschen brauche ich nicht. Hab ein bisschen den Verdacht, da stimmt was nicht im Oberstübchen...bei beiden.

Ich hab ja Menschen, die es gut mit mir meinen :)

Der Kot steht ja nicht unbedingt für was negatives, eher für Vorzeichen eines Gewinns oder Glück.
....naja, das hatte ich ja am Tag darauf. Aber vielleicht steckt ja mehr dahinter.

Danke schon mal für Ihre Ansichten!

Schönen Abend euch!
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon AllRose » 14.02.2018, 11:28

Hallo Schwarzes Schaf :)

Kot = Ausscheidung
Wir scheiden nich nur Kot aus sondern auch mit unseren Worten unsere Meinung Wissen Erkenntnisse Ideen usw
indem nun das ein und das andere aus dem einen gekommene von dir ausgeschieden wurde und im froehlichen Bad des guten gefuehls deine Freude vermehrt hat dann fuellt sich nun mal dein kleines Zimmer ganz mit deinem kleinen instinktivem
das du abschliessend doch abweisst weil du deinem Instinkt keinen Platz in deine Intimsphaere gibst ~ is ja alles bloss
Schwarzes Schaf hat geschrieben: Mist


Fazit
sehe ich in dir einen inspirierenden Inspirierten der durch seine Erziehung seine eigenen Natur als Pinguin sogar zwei (aha also auch noch beseelt ) verdraengt

na ~ was hat das wohl mit deiner Ex zu tun die auch ihre Aktien daran hat ?
und ja ~ du hast deinen Vater und deine Mutter erwaehnt ~ also haben sie mit ihrem dir Vorleben und dich mit Worten erziehen auch entsprechend gepraegt

UND
ich sehe eine wundervolle reine Kraft in dir die das alles noch klaert ~ putzt :D

deine Kraft is noch geteilt und im SchwarzWeiss im Kalten als kleine Pinguine in dir wirkend ~ zwei Kraefte wirken meist einander schwaechend entgegen ~ EINe Kraft is in "ihrem GegenStrom" optimal wirkend
https://allrose108.wixsite.com/evolution Fuehlend erkennend akzeptieren
transformiert unsere Welt

Wahr is wirkLICHSEIN im direktfuehlend beruehrenerkennendSEIN
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Trigital » 14.02.2018, 20:36

Hallo S. S.,

ich denke der Pinguin steht für etwas, was für eine Art Hilflosigkeit oder Orientierungslosigkeit steht. Es könnte sich um einen Teil in dir Handeln oder um einen Menschen in deinem Leben oder eine andere spirituelle Projektion der sozusagen sich an einem fremden Ort befindet. Gleichzeitig bist du in deiner aktuellen Wohnung. Ich würde sagen, daß es auf etwas Aktuelles und dir Bekanntes geht.
'Es wird deutlich, daß du ein fürsorglicher Denker bist, der versucht gut zu sein. Wahrscheinlich aus dem einzigen Grund, daß es für dich überhaupt keinen Sinn macht schlecht oder gar bösartig zu sein. Was bleibt dir dann anderes übrig. Und es erfüllt dich mit einer Art Lebhaftigkeit für den Moment. Aber du magst wohl eher das ruhige Ausgeglichene.
Der Mist von den Vögel ist wahrscheinlich blödes Gerede ohne eine echte Ahnung von dem, was in dir abgeht und womit du dich eigentlich beschäftigst. Deshalb entsteht auch keine echte Bindung. Weil du zwar offen bist für den Moment und dich inspirieren läßt. Aber deine Erfahrungen besinnen dich auf deine wahre Person und inneren Bedürfnissen. Du kannst also dich nicht wirklich erfreuen daran.
Ich finde das gut. Denn es macht einfach keinen Sinn. Da geb ich dir recht. Und es gibt hier nunmal keinen Eisberg um die Ecke, wo du sie hättest aussetzen können. Und wohin mit dem ganzen Mist, Gerde, Gedenke, Soziales rumgemache oder ähnliches. Aber: Ein Weiser Mann sagte mal auf die Frage, was er mit dem Mistkerl tun solle, daß schlechter Mist nichts Wert wäre, aber guter Mist viele Menschen ernähren kann. Und ich glaube Vogelmist ist guter Mist.
Was ich also als Fazit stehen lassen möchte ist, daß man ja gerne Fußball schauen kann. Aber manchmal ist es eine gute Erfahrung den Ball auch mal selber zu spielen und vielleicht einfach mal irgendwas redet mit jemand, wie vielleicht gerade bei der Arbeit, ohne zu wissen, worin der Sinn liegt.
Und dazu fällt mir ein Beispiel aus der Natur ein: In den Genen liegt ja alle Information über uns gespeichert vor. Aber ein großer Teil vermutet man ist sinnloses Zeug, das keine Verwendung (mehr) hat. Oder aber ist es wichtig, daß nicht alles einen effektiven Sinn hat? Ist es nicht die gewisse philosphische Unwissenheit, die man brauch, um beim Rätseln die richtigen Fragen zu stellen... ach halt nein. Das ist eher mein Bier.
Ich finde deinen Traum sympathisch.
lg
Zu Wissen ist ein Moment.
Unwissenheit der Zustand vom restlichen Teil des Lebens.
Das Schöne daran gut geschlafen zu haben ist, daß der Tag gut war, bevor er angefangen hat.
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Trigital » 14.02.2018, 20:45

Und es gibt weit aus Schlimmeres, wie mit Pinguinen zu tun zu haben. Auch wenn sie neben Weiß auch schwarz sind...
Zu Wissen ist ein Moment.
Unwissenheit der Zustand vom restlichen Teil des Lebens.
Das Schöne daran gut geschlafen zu haben ist, daß der Tag gut war, bevor er angefangen hat.
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Schwarzes Schaf » 15.02.2018, 00:14

Hallo Ihr Beiden und vielen Dank für Eure Antwort!

Ich schreibe hier vor allem, dann wenn ich jemanden suche, der die Sache relativ psychologisch und offen angeht.
Oft ist es ja so, dass die meisten Menschen sich strikt an Ihre Gedankenkonstrukte halten und danach argumentieren.
Wenn diese nicht mehr funktionieren, werden sie wütend, ziehen sich zurück, Psychologen stellen einen mit Medikamenten ruhig,
Diktatoren vergasen einen, wenn etwas nicht ins eigene Dogma oder die eigene Ideologie passt....um das mal gedanklich so richtig eskalieren zu lassen.
Zu diesen Ideologien zählen meiner Meinung nach eigentlich viele Sachen: Weltbilder, Ethik, Moral, Religion, Esoterik, Politik, Philosophie, Träume...
Träume sind dabei wohl die reinste Komponente, wenn man sie zu deuten weiß. Weil sie am wenigsten von den anderen haben. Sie sind kein künstliches Gedankenkonstrukte sind,
die auf vermeintlicher Logik oder einfachem glauben oder "für gut befinden" basieren.

Daher eben hier...auch um meine Ansichten zu bestätigen oder mir gute Gründe geben zu lassen, diese zu verwerfen.
Daher antworte ich auch recht ausführlich. Man sagt mir oft, dass ich in solchen sagen ziemlich reflektiert bin.
Allerdings aus der "Not" heraus.
Alles was ich nachfolgend schreibe, erkenne ich nicht plötzlich durch diese Deutung.
Ich habe da einen sehr nüchternen Blick darauf. Ich habe es moralisch, psychologisch und auf viele Arten versucht zu deuten.
Ich weiß, dass gewisse Prägungen einen bis runter auf die instinktive und hormonelle Ebene programmieren.


@AllRose, ich bin mir sicher du hast auch in meine neuerlichen Beiträge geschaut, um Dir ein vollständigeres Bild zu machen :)



AllRose hat geschrieben:Hallo Schwarzes Schaf :)

Kot = Ausscheidung
Wir scheiden nich nur Kot aus sondern auch mit unseren Worten unsere Meinung Wissen Erkenntnisse Ideen usw
indem nun das ein und das andere aus dem einen gekommene von dir ausgeschieden wurde
und im froehlichen Bad des guten gefuehls deine Freude vermehrt hat dann fuellt sich nun mal dein kleines Zimmer ganz mit deinem kleinen instinktivem
das du abschliessend doch abweisst weil du deinem Instinkt keinen Platz in deine Intimsphaere gibst ~ is ja alles bloss
Schwarzes Schaf hat geschrieben: Mist



Du hast gar nicht so unrecht. Ich weiß, dass ich eigentlich einen eher langsamen, nicht spontanen Instinkt habe.
Ich muss vieles, was für andere Menschen intuitiv ist, durchdenken. Man kann mich ziemlich leicht kalt erwischen, wenn ich auf ungewohntem Terrain unterwegs bin.
Es ist aber nicht so, dass ich dem Instinkt keinen Raum lasse. Ich versuche ihn ehrlich gesagt agiler zu machen.
Da zu aber unten gleich mehr, wenn es unten um meine prägenden Beziehungen geht. Ich glaube, ich weiß, warum ich da wie funktioniere.
Es muss halt einfach intuitiv werden.


AllRose hat geschrieben:Fazit
sehe ich in dir einen inspirierenden Inspirierten der durch seine Erziehung seine eigenen Natur als Pinguin sogar zwei (aha also auch noch beseelt ) verdraengt

....und ja ~ du hast deinen Vater und deine Mutter erwaehnt ~ also haben sie mit ihrem dir Vorleben und dich mit Worten erziehen auch entsprechend gepraegt


Kann man so sagen.
Meine sogenannte Erziehung bestand in erster Linie aus Strafe und Sühne. Nicht getadelt war schon gelobt genug.
Und dann auch noch in einem nicht richtigen Maßstab.
Bei den Hausaufgaben gab es schon mal Schläge, wenn es nicht richtig war oder einfach nicht schnell genug gibg, damit meinen Mutter wieder zurück zu ihren Talkshows konnte.
Es gab auch tierischen Ärger wenn ich mir das falsche zu essen genommen habe, wenn meine Eltern nicht da waren.
Fünf Minuten zu spät von den Freunden zurück...
Einmal unterstellte mir meine Mutter, ich hätte einem Schulkollegen im Hallenbad meine Stiefgeschwister
als Cousin und Cousine vorgestellt...incl. Anruf bei dem armen Kerl und meiner vollständigen Bloßstellung.
Einmal ist meine Schwester gestolpert. Ich bin hinter ihr gelaufen....ratet mal wer schuld war?
Ich war auf dem Gymnasium. Als ich in der 10. fast durchgefallen bin, hat man mich in eine Lehre gezwungen, weil ich wohl zu dumm und zu faul sei.
Rückblickend muss ich sagen, dass ich ziemlich unter Stress stand, weil ich nie wusste, ob ich mich richtig verhalten habe.
Ich wusste nie, ob es ärger gibt oder nicht und wofür....deswegen auch meine Aussage, bei meinen Eltern stimme was nicht im Oberstübchen.

Am Ende habe ich zu Drogen gegriffen, mich aber zeitgleich extrem gegen meine Eltern aufgelehnt und mit aller Macht aus diesem Griff befreit.
Ich habe sofort die aufgezwungene Lehre geschmissen und wollte über mich selbst bestimmen.
Ich sah mich als Che Guevara in eigener Sache und habe dementsprechend gekämpft.
Drogen haben das Innenleben natürlich nicht besser gemacht. Ich wurde auch noch vom Staat bestraft, obwohl es nur Büschel Pflanzen waren...
Allerdings war das ein Gesetz. Ich wusste also, was ich für einen Grenze übertrete und habe nicht im dunkeln getappt.
Ich habe diese Grenze trotzdem weiter übertreten. Manchmal möchte man sich halt keine gedanken machen. Vor allem wenn sich diese unkontrolliert aufdrängen
und einen nächtelang auf trab halten, weil man die Spirale nicht durchbrechen kann.

Ich habe weiter gekämpft. Diesmal für mein Abitur und mein Studium. Das was mir meine Eltern genommen haben.
Alles erreicht. Trotzdem innen leer, weil ich in mir ähnliche Verhaltensweisen meiner Eltern entdeckt habe.
Negative emotionale Reaktionen auf Kleinigkeiten. Nur dass ich mich nach einem Ausbruch recht schnell der Situation entzog, weil ich eben nicht so sein wollte.
Das hat mir am meisten zu schaffen gemacht und ich habe nach wegen gesucht, mich "neu zu programmieren". Allerdings noch nicht mit dem Wissen, das ich jetzt habe.

Der Kämpfer ist heute ein Stratege. Er meidet Situationen, in denen sich der Kampf nicht lohnt.
Er füllt ein Vakuum, wo er eins findet, ohne gegenüber anderen opportunistisch sein zu müssen.
Ich freue mich über meinen Intellekt und meine Hartnäckigkeit und meine erlernte Fähigkeit, mich selbst zu hinterfragen.
Ich weiß, dass mir das Leben nicht so beigebracht wurde, wie es hätte sein sollen.
Ich hätte auch als Junkie, Gewohnheitsverbrecher oder im tot enden können.
Ja, ich fühle mich inspiriert. Durch mich selbst. Ich freue mich über kleine Erfolge. Sowohl über meine als auch über die von anderen.
Ich kann gönnen. Ich kenne keinen Neid. Ich helfe gern, ohne mich dabei aufzuopfern.
Ich vergleiche mich nicht mit anderen, nur mit mir selbst.

Dennoch ist meine herangehensweise sehr geistig, vielleicht philosopisch.
Trotzdem bin ich mir bewusst, dass ich meine Ansichten irgendwann mal ändern könnte.
Ich habe viele Lebenshilfen versucht zu verinnerlichen. Ratgeber sind immer Regeln ohne große Erklärung.
Religion geht tiefer.
Es hat aber immer in den Extremsituationen versagt.
Ich dachte mir, es muss auch ohne regeln gehen. Intuitiv, istinktiv.
Da versuche ich mich auch bewusst hin zu bewegen.

Allerdings bin ich dennoch eine sehr polarisierende Persönlichkeit. "I stand my ground" und das aus Sicht von anderen ziemlich lässig.
Ich gehe nicht mehr auf Unsachlichkeiten ein. Ziehe die Kooperativen mit.
Wenn man mir Freiheit gibt, bekommt man mehr als man erwartet. Hack man auf mich ein, läuft man ins Leere.
"Arschloch", "Uneinsichtig", "dem ist alles egal" sagen die, die keine natürliche Autorität in sich tragen.
"Bester Mann", "Unterstützer", "guter Lehrer", "Ideengeber" sagen die offenen und kooperativen Auch die für die ich im Job verantwortlich war.
Ich mache niemanden runter, weil etwas nicht so gut ist, wie es sein muss. Ich helfe, zu besseren Lösungen zu kommen.
Ich bin immer der Meinung, dass jeder voran kommen kann, wenn er will. Egal bei was.
Ich habs ja auch geschafft und was ich schaffe, schaffen andere mit einer besseren Ausgangslage schon lange.
Nicht fordernd, sondern optimistisch.

Ich gehe beruflich seit einiger Zeit bewusst Richtungen, wo ich mich beim Gedanken daran unsicher fühle.
Der Erfahrung wegen. Um zu sehen, dass ich es doch schaffe oder mal so richtig auf die Fresse falle.
Ich hätte mit beidem kein Problem. Letzteres wäre vielleicht auch mal nicht schlecht. Der Erfahrung wegen.



AllRose hat geschrieben:na ~ was hat das wohl mit deiner Ex zu tun die auch ihre Aktien daran hat ?



Meine Prägung erklärt wohl ganz gut, warum ich sie mir ausgesucht habe.
Als ich langsam begann zu erkennen, dass auch ihre Verhaltensmuster nicht "natürlich" sind, ist die Beziehung auch zerbrochen.
Ich war ihr als schwacher Mensch lieber, als als erstarkter Mensch.

Ich habe mich mal vor Jahren mit Meditation und Buddhismus beschäftigt, als ich noch mit ihr zusammen war.
Es hat mich innerlich derart schnell "verändert", dass sie richtig verunsichert war und aggressiv reagiert hat.
Weil ich eben nicht mehr so leicht zu kontrollieren war bzw meine Reaktionen nicht mehr vorhersagbar waren.
Besonnener, ruhiger, gütiger. Allerdings war es nur das Verhaltensmuster, was sich bei mir geändert hat. Verstanden habe ich es nicht.
Ich konnte nur Aktion und Reaktion sehen. Im Prinzip ist es aber nur Manipulation.

Jetzt im Nachhinein sehe ich es als die letzte Fessel, die ich gesprengt habe, um "Mensch" zu werden. Bzw. das, was ich mir darunter vorstelle,
bevor es dann wirklich instinktiv werden kann.

Ich habe mich nun seit ein paar Jahren bewusst eher zurückgezogen, um einen intensive Selbstschau zu betreiben.
Was ist ein Held ohne Widersacher?
Was, wenn es nichts mehr gibt, wogegen man kämpfen muss?
Nicht? Zarathustra? Das ist nichts, was ich akzeptieren kann aus meiner jetzigen "philosophischen" Sicht.
Ich wollte das bewusst herausfinden. Bzw ist das der Begriff dem ich diesem Verhalten im Nachhinein geben möchte.

Ich kann es aktuell nur geistig bewältigen, bin aber davon überzeugt, dass ich es irgendwann so weit habe, dass es instinktiv wird.
Ich weiß auch, dass ich bald wieder mehr nach außen gehen werde. Ich muss die emotionale Komponente aufbauen.
Analytisch habe ich es durchdrungen.


AllRose hat geschrieben:UND
ich sehe eine wundervolle reine Kraft in dir die das alles noch klaert ~ putzt :D


Danke, dass ermutigt mich :)
Vermutlich Instinkt?
Er leitet mich nur. Es ist ehrlich gesagt tiefe Abstraktion und hinterfragen bis zu archetypischen Mustern.
Bis hin zu Millionen Jahre alten chemischen Mechanismen im Gehirn, habe ich Erklärungen gesucht und gefunden.

AllRose hat geschrieben:deine Kraft is noch geteilt und im SchwarzWeiss im Kalten als kleine Pinguine in dir wirkend
~ zwei Kraefte wirken meist einander schwaechend entgegen ~ EINe Kraft is in "ihrem GegenStrom" optimal wirkend


Ich denke, es geht aus meinem bisher geschrieben heraus, dass mir das irgendwie bewusst ist.
Mir würe es natürlich auch lieb wenn mir das auch unterbewusst ist.
Allerdings muss ich herausfinden, welche Kräfte das sind, um den Strom zu lenken.

Vielen Dank für Deine Interpretation. Ich hoffe, Du nimmst meine ausführliche Antwort und Offenheit als "Dank" zur Kenntnis.


Mir fällt hier Ying und Yang ein. Ordnung und Chaos und dass das jeweilige Gegenteil plötzlich aus dem anderen entstehen kann.
Die Fragilität des Lebens.



@Trigital Hmmm, ich ahbe AllRose ja sehr weit zugestimmt. Bei Dir gehe ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit allem dacord.
Das kann sich aber auch ändern. Das kann schenll gehen. Das kann Jahre dauern.
Dennoch möchte ich es als ehrliches Hinterfragen und Hilfe annehmen.
Es hilft ja auch, wenn man sich mit etwas gegensätzlichem auseinandersetzt.
Auch wenn ich nur versuche offen zu begründen, warum nicht.

Trigital hat geschrieben:Hallo S. S.,

ich denke der Pinguin steht für etwas, was für eine Art Hilflosigkeit oder Orientierungslosigkeit steht.


Aus psychologischer Sicht können diese Zustände zu Aggression, Verzweiflung, negativen Belohnungsmustern, Rückzug führen.
...gerade bevor mir das Wort Rückzug einfiel, wollte ich hier ansetzen, dieses Argument zu widerlegen.
Habe ich mich doch glatt selbst ertappt. Danke Dir! :)
Ich muss aber noch ein bisschen darüber nachdenken an welchen stellen ich so bin und in welchem Ausmaß.
Allerdings habe ich ja oben geschrieben, dass ich zumindest beruflich Wege suche, bei denen ich vorab derartige Situationen, wenn auch abgeschwächt, befürchte.
Im Privaten/Emotionalen wage ich derartiges nicht oft. Mir fehlt bei vielen Menschen der Reiz bzw ist er oft nicht lange genug vorhanden.
Es ist keine Angst, eher Desinteresse. Zu viel klein klein, zu wenig Tiefgründigkeit.
Gerade wird mir klar, dass es vielleicht länger dauert, bis man diese Tiefgründigkeit bei anderen zu sehen bekommt.

....Deine Aussagen werfen interessante Ansichten bei mir auf, während ich Dir antworte. Gerade weil ich sie anfangs als nicht so zutreffend sah.
Ich bin jetzt gerade etwas paralysiert ob dieser Erkenntnisse. Nicht negativ, ganz im Gegenteil.


Trigital hat geschrieben:Es könnte sich um einen Teil in dir Handeln oder um einen Menschen in deinem Leben oder eine andere spirituelle Projektion der sozusagen sich an einem fremden Ort befindet.
Gleichzeitig bist du in deiner aktuellen Wohnung. Ich würde sagen, daß es auf etwas Aktuelles und dir Bekanntes geht.


Es ist nicht meine Wohnung. Ich bezahle auh keine Miete. Sie wird von meinem familiären und fürsorglichen Arbeitgeber gestellt, von dem ich mich gerade trenne.
Freundschaftlich, ehrlich, aufrichtig, respektvoll. Das Vorgespräch dazu hat mir in der Vorbereitung Bauchschmerzen bereitet.
Ich habe mit dem kompletten Gegenteil der tatsächlichen Reaktion gerechnet. Es hat uns eher verbunden als getrennt. Zumindest fühle ich das so.


Trigital hat geschrieben:'Es wird deutlich, daß du ein fürsorglicher Denker bist, der versucht gut zu sein. Wahrscheinlich aus dem einzigen Grund,
daß es für dich überhaupt keinen Sinn macht schlecht oder gar bösartig zu sein. Was bleibt dir dann anderes übrig.
Und es erfüllt dich mit einer Art Lebhaftigkeit für den Moment. Aber du magst wohl eher das ruhige Ausgeglichene.


In erster Linie aus Fürsorge für mich selbst. So richtige, manchmal selbstlose Fürsorge von anderen kenne ich ja nicht wirklich.

Ja, ich halte mich für einen Denker. Ich halte mich für gut. In jedem steckt Gutes. Manchmal tief verborgen.
Ja, es gibt Dinge die mich mit lebhaft erfüllen und begeistern. Ich werde dann im Kopf richtig schnell und meine Worte überschlagen sich.
Ich weiß über manche Dialoge spontan im voraus, was ich sagen will und kann stark antizipieren, was mein Gegenüber sagen wird.
Ich muss mich dann stark kontrollieren, um das Gespräch für mein Gegenüber angenehm zu halten.

Solange jemand mit mir von Mensch zu Mensch spricht klappt das gut.
Wenn jemand seinen persönlichen festgelegten Normen- oder Glaubenskatalog abarbeitet und darauf beharrt, wird es schwer.
Für den anderen. Weil ich nicht so sehr festgelegt bin in meiner Ansicht sondern offen.




Trigital hat geschrieben:Der Mist von den Vögel ist wahrscheinlich blödes Gerede ohne eine echte Ahnung von dem, was in dir abgeht und womit du dich eigentlich beschäftigst.
Deshalb entsteht auch keine echte Bindung. Weil du zwar offen bist für den Moment und dich inspirieren läßt.
Aber deine Erfahrungen besinnen dich auf deine wahre Person und inneren Bedürfnissen. Du kannst also dich nicht wirklich erfreuen daran.
Ich finde das gut. Denn es macht einfach keinen Sinn. Da geb ich dir recht. Und es gibt hier nunmal keinen Eisberg um die Ecke, wo du sie hättest aussetzen können.


Ich stimme Dir zu.
Aber wer hat schon diese Ahnung von jemand anderem?
Wir haben doch alle mehrere Masken, die wir zu verschiedenen Anlässen tragen.
Seien es Klamotten, Weltanschauungen, Scherze oder andere Platitüden zum Selbstschutz. Es gibt genügend Leute die nur auf einen schwachen Moment lauern,
um einem eins rein zu drücken, um sich selber besser zu fühlen.

Sinn...ja, das muss es machen. Je mehr ich ich mit dem Leben beschäftige umso mehr.
Nicht das Leben. Das was ich tue.


Trigital hat geschrieben:Und wohin mit dem ganzen Mist, Gerde, Gedenke, Soziales rumgemache oder ähnliches. Aber: Ein Weiser Mann sagte mal auf die Frage, was er mit dem Mistkerl tun solle,
daß schlechter Mist nichts Wert wäre, aber guter Mist viele Menschen ernähren kann. Und ich glaube Vogelmist ist guter Mist.


Manchmal wollen es Menschen vielleicht einfach nur los werden. Nicht des Inhalts wegen. Sondern des Sinns wegen. Einfach jemanden zu haben, der kurz zuhört?

Trigital hat geschrieben:Was ich also als Fazit stehen lassen möchte ist, daß man ja gerne Fußball schauen kann. Aber manchmal ist es eine gute Erfahrung den Ball auch mal selber zu spielen
und vielleicht einfach mal irgendwas redet mit jemand, wie vielleicht gerade bei der Arbeit, ohne zu wissen, worin der Sinn liegt.


Wenn der Job der Fußball ist...
Sollte ich vielleicht mal Tennis spielen...um bei deiner Analogie zu bleiben.
Im Job mache ich gerne Small Talk, sobald ich mal ein bisschen warm geworden bin.
Es gibt manche, die kommen einfach bewusst mal vorbei. Sagen was nettes, wollen was nettes hören.
So habe ich zumindest das Gefühl.
Ich glaube, da habe ich das drauf. Ist ja unverbindlich. Ehrlich nett sein kostet nix.
Gerade wieder eine spontane Erkenntnis: im Privaten bin ich auch gerne unverbindlich. Kann auch jeder bei mir sein.
Warum meide ich zu arge Verbindlichkeit?

Trigital hat geschrieben:Und dazu fällt mir ein Beispiel aus der Natur ein: In den Genen liegt ja alle Information über uns gespeichert vor.
Aber ein großer Teil vermutet man ist sinnloses Zeug, das keine Verwendung (mehr) hat.

Wir unterdrücken es nur mit Konsum, Ablenkung, Normen und Gedankenkostrukten.
Am Ende ist es wohl alles. Der Computer. Erst roh und dann wird er programmiert. Von unseren Eltern, unserer Umwelt und abe inem gewissen Punkt von uns selbst.
Ich glaube, je weniger man auf diese Weise programmiert ist, umso besser läuft die Maschine emotional, seelisch, geistig.

Trigital hat geschrieben:Oder aber ist es wichtig, daß nicht alles einen effektiven Sinn hat?

Was ist der Sinn? Heutzutage brauchen Menschen wenig Sinn. Vielleicht machen deswegen viele so einen leeren Eindruck?
Ich denke wir meinen mit "Sinn" das gleiche :)

Trigital hat geschrieben:Ist es nicht die gewisse philosphische Unwissenheit, die man brauch, um beim Rätseln die richtigen Fragen zu stellen... ach halt nein. Das ist eher mein Bier.


Du musst dieses Bier nicht alleine trinken. Ist es nicht in der Ungewissheit, wo die größte Chance lauert? z.B. auf Erkenntnis?

Trigital hat geschrieben:Ich finde deinen Traum sympathisch.
lg


Ich fand ihn angenehm. Ich war gut gelaunt und gelassen. Man hätte auch ausrasten können.



Trigital hat geschrieben:Und es gibt weit aus Schlimmeres, wie mit Pinguinen zu tun zu haben. Auch wenn sie neben Weiß auch schwarz sind...


Definitiv! Sie sind sehr sozial, treu und fürsorglich :D


Vielleicht hast Du ja bis zum Ende gelesen. Ich hoffe auch Dir ist meine ausführliche Reflektion Dank genug.
Ein Traum kommt aus den tiefen des Bewusstseins. Daher meine tiefe Antwort.
Ausserdem gibt es sonst niemanden, wo ich mich in dieser Tiefe ungehinder mitteilen kann.


Wenn nicht, habe ich ja auch ein wenig für mich selber geschrieben, um zu reflektieren.
Ich werde wohl auch noch ein bisschen weiter darüber nachdenken. Vielleicht nicht mehr heute, aber immer wieder mal.


Ich frage mich gerade , ob ich für alle Zeit diese Distanz zu dem haben werde, was ich gedanklich so sehr zu durchdringen versuche.....und wohin mich das führt.
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Crank » 15.02.2018, 10:25

Hallo Schwarzes Schaf,

ja, das Koten ist ein Reinigungsprozess und etwas Gutes. Vielleicht vereinfacht auch ein "drauf geschissen" auf alles, was Du abgegeben hast.

Und der gesamte Traum symbolisiert vielleicht auch die Bereitschaft, mal etwas womöglich Dummes oder Verrücktes zu tun, sich daran zu freuen, aber mit der Fähigkeit der Selbstreflektion und Erkenntnis. Die Quintessenz wäre dann das Gegenteil der Traumbilder: Du lässt Dir eben nicht mehr die Bude (Dein Leben, Deine Seele) vollsch....!

Das klingt alles sehr gut. Und bei Rückschlägen, sieh' es mit Humor. Manchmal macht man eben solche Dummheiten wie im Traume. Als Mensch eben.

LG,
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon AllRose » 15.02.2018, 12:17

Nunjaaaa Schwarzes Schaf :roll:

bewegst du dich aktuell vom Instinkt weiter weg

in diese Wellenlaenge kannst du nicht eindringen ~ dazu muesstest du dich 180° drehen und mit dem Ruecken dich passiv nach unten in´s Dunkle dir Unbekannte ca mindestens 10 Stockwerke oder besser 1000 sinken lassen
denn der Instinkt hat eine soooooooooooooooooooooooooooooooooooooo,,,,,,, lange Wellenlaenge dass deine dir verfuegbaren vielzuvielzu kurz sind

da ich ja hier nun von deiner instinktlosen Kindheit gelesen habe ~ is dein Verhalten naturlich logisch noch voll im Muster deiner Ahnen inclusive deiner Aeltern ;)

Mir fiel grad ein dass du vom Instinkt soweit entfernt bist wie unsere ERDE vom OrionNebel und du ja von weit dahinter gekommen bist ~ also schon ein schoenes Stueck Weg geschafft hast :D

Dazu kann ich auch dir herzlich gratulieren! :D
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Schwarzes Schaf » 15.02.2018, 19:28

Hallo Träumer!

AllRose hat geschrieben:Nunjaaaa Schwarzes Schaf :roll:

bewegst du dich aktuell vom Instinkt weiter weg


Du hältst ja bisher hinterm Berg mit Deiner Interpretation von Instinkt.
Von daher kann ich das weder bejahen noch verneinen....
Allerdings denke ich schon, dass ich meinem Instinkt folge wenn ich:
- mich kooperativen Menschen abgebe und selber kooperiere
- mich mit denen abgebe, die mich inspireren und sich von mir inspirieren lassen
- ich nicht um Kleinigkeiten aggressiv kämpfe, sondern cool bleibe
- mich da aufhalte, wo es gut tut, ohne Ängsten oder Konfrontationen systematisch auszuweichen oder dadurch überzureagieren...

AllRose hat geschrieben:in diese Wellenlaenge kannst du nicht eindringen ~ dazu muesstest du dich 180° drehen und mit dem Ruecken dich passiv nach unten in´s Dunkle dir Unbekannte ca mindestens 10 Stockwerke oder besser 1000 sinken lassen
denn der Instinkt hat eine soooooooooooooooooooooooooooooooooooooo,,,,,,, lange Wellenlaenge dass deine dir verfuegbaren vielzuvielzu kurz sind


Kurze und lange Wellen schneiden sich regelmäßig. Ist doch gut, wenn ich nicht 100% Instinktgetrieben bin ;)
Ich bin völlig damit zufrieden, wenn sich die Wellen schneiden, wenn ich Zugriff auf den Instinkt brauche.
AllRose hat geschrieben:da ich ja hier nun von deiner instinktlosen Kindheit gelesen habe ~ is dein Verhalten naturlich logisch noch voll im Muster deiner Ahnen inclusive deiner Aeltern ;)


Man muss mit dem Material arbeiten, das man hat ;)
Hätte mich ja auch einfach wegschmeißen können, weil ich nicht damit zufrieden bin. Aber das würde nicht der Erwartung an den "Überlebensinstinkt" entsprechen:D
Aber "irgendwas" hat mich von den negativen Menschen meiner Kindheit weggeführt, statt sinnlos gegen sie zu kämpfen und mich ständig weiter zu ärgern oder mich unterzuordnen ;)
Das hätte mich wohl von meinem jetzigen Weg abgehalten. Und es geht mir SEHR gut damit.

AllRose hat geschrieben:Mir fiel grad ein dass du vom Instinkt soweit entfernt bist wie unsere ERDE vom OrionNebel und du ja von weit dahinter gekommen bist ~ also schon ein schoenes Stueck Weg geschafft hast :D

Dazu kann ich auch dir herzlich gratulieren! :D


Der Polarstern weißt der Menschheit seit Jahrtausenden zuverlässig den Weg. Der dürfte in Sachen Entfernung in einer ähnlichen KAtegorie liegen
Zusammen mit einem Sextanten (hier: nachdenken) kann man sogar seine Position bestimmen.
Reicht doch, oder?

Danke! So nah muss ich meinem Instinkt dann wohl gar nicht kommen, um mich auf ihn verlassen zu können.
Verstehe ich Dich da richtig?





Crank hat geschrieben:Hallo Schwarzes Schaf,

ja, das Koten ist ein Reinigungsprozess und etwas Gutes. Vielleicht vereinfacht auch ein "drauf geschissen" auf alles, was Du abgegeben hast.

Und der gesamte Traum symbolisiert vielleicht auch die Bereitschaft, mal etwas womöglich Dummes oder Verrücktes zu tun, sich daran zu freuen, aber mit der Fähigkeit der Selbstreflektion und Erkenntnis. Die Quintessenz wäre dann das Gegenteil der Traumbilder: Du lässt Dir eben nicht mehr die Bude (Dein Leben, Deine Seele) vollsch....!

Das klingt alles sehr gut. Und bei Rückschlägen, sieh' es mit Humor. Manchmal macht man eben solche Dummheiten wie im Traume. Als Mensch eben.

LG,
Frank


Ich habe schon lange meine alten Erfahrungen nicht mehr in mein leben einfließen lassen.

Ja, ich mach immer noch gerne Schwachsinn. Aber nur noch den kleinen, lustigen...also vorher reflektieren.

Rückschläge. Wär mal schön einen zu haben. Das Teire, andere Menschen oder ich selber nicht immer "funtkionieren" wie ich das gerne hätte, ist Realität.
Ich kann mich damit arrangieren und entsprechend gelassen damit umgehen. Meine Eltern konnten das bei mir nicht.

Ich denke, das mit dem reinigen funktioniert bei mir ganz gut und ich muss ja nicht anderen Ihren "Scheiß" hinterherräumen oder nachtragen :Danke

Danke, Ihr zwei!
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Trigital » 15.02.2018, 19:46

Hallo S.S.,
"Aus psychologischer Sicht können diese Zustände zu Aggression, Verzweiflung, negativen Belohnungsmustern, Rückzug führen."

Theoretisch schon. Aber in deinem Fall eher nicht. Pinguine sind weder Aggressiv, noch verzweifelt, noch sind sie bekannt dafür, daß man sie gut dressieren könnte. Und auch im Zoo sind Pinguine nicht gerade sehr schreckhaft.
Pinguine zeichnen sich darin aus, daß sie der Kälte trotzen und sich dabei nicht ein bisschen davon negativ beeinflussen lassen. Vielleicht sollst du dir ein Stück davon abschneiden. Denn du hast schon Recht. Viele Menschen erfreuen sich daran, wenn sie sich über andere Menschen stellen können. Pinguine sind das Gegenteil davon. Sie lassen sich davon beirren, daß die Umwelt kalt und herzlos ist.
Deine Rückzugsbedürfnisse würde ich allerdings als gesundes Abgrenzen gegenüber deinen Erfahrungen bezüglich uns Menschen beschreiben. Du hast bestimmte Erfrahrungen gemacht. Diese Erfahrungen bestimmen natürlich auch deine Erwartungen, die du uns Menschen gegenüber hast. Verständlicher Weise.

Was die Tiefgründigkeit angeht: Ich brauch manchmal wahnsinnig lange bis ich begreife, wie oberflächlich manche Menschen sind. Aber ich habe auch entdeckt, daß diese oberflächlichen Menschen eine Tiefgründigkeit haben im Bereich der Selbstverherrlichung oder Überheblichkeit. Man sollte lernen sich von diesen Dingen etwas abzugewinnen im positiven Sinne, wenn das möglich ist. Ist jedenfalls eine Herausforderung wert. Ob man das auch im Guten kann sich gut darzustellen?

Was die Wohnung angeht sehe ich das so: Auf dem Papier steht nicht dein Name als Eigentümer. Aber du bist der Besitzer, wenn ich mich recht erinne? Und das wollte ich auch damit ausdrücken. Du erfüllst deine Wohnung mit Leben, nicht dein "Vermiehter". Deshalb sehe ich es spirituell als deine Wohnung an.

Du mußt nicht das Gespräch für dein Gegenüber angenehm gestallten. Aber du willst es. Und das liegt alleine an deinem Verständnis. Du kannst wohl Menschen lesen. Das ist eine übernatürliche Fähigkeit. Und ich denke, daß du sie hast, weil es sich lohnt. Weil es sich in dir motiviert und weil es dir sagt, daß du etwas Besondereres bist. Und ich glaub das auch ein wenig.
Aus meiner Erfahrung meine ich, daß wir Menschen Individuell sind. Weil wir von unseren eigenen Familie geprägt sind. Und jede Familie ist eigen. Du bist also ein eigener Mensch. Aber du müsstest eigentlich unzufrieden, unausgeglichen und schlecht sein, wenn nicht gar bösartig. Weil das, was dir hätte Liebe schenken sollen dir das Gegenteil vermittelt hat. Das bedeutet, daß du schon gut bist, wenn du nicht schlecht bist. Du mußt also gar nicht gut sein, um nach deinen Maßstäben gut zu sein. Und das ist in vielen schwierigen Situationen der Fall. Klar wäre es gut diese Situationen ins Gute zu wenden. Aber das ist oft gar nicht möglich. Aber in diesen Situationen ist es meiner Meinung nach schon gut, wenn man einfach nur nicht schlecht ist und dabei völlig ruhig und besonnen bleibt. Ich denke, daß dir das bewußt werden soll?
Und was du dann doch ins Positive kehrst ist dann als reiner Gewinn zu sehen.
Du weißt, wie ein Gespräch verlaufen wird und was Menschen sagen werden? Dann bist du ein Gedankenleser und Hellseher.
Aber ich glaube, daß das nicht geht. Ich kann dir also in diesem Punkt nicht weiter helfen. Ich kann dir nur sagen, daß es schon wichtig ist zu verstehen, was andere Menschen wollen. Aber auf der anderen Seite muß man wissen, daß Menschen nicht wissen, was sie wollen sollten.
Natürlich will keiner etwas Negatives hören. Es gehört also nicht wirklich eine Tiefgründigkeit dazu zu wissen, daß man ihnen positive Reaktionen geben soll. Welcher vernünftige Mensch möchte mit Negativen konfrontiert werden?
Aber ich finde es in deiner jetzigen Situation viel wichtiger, was du diesbezüglich ergründest? Ist es richtig ihnen immer einen positiven Dämpfer zu geben`? Dämpfer deshalb, weil ich denke, daß in ihnen etwas Negatives wütet und sie durch dein Zutun eine schöne gegenteilige Erfahrung machen. Vielleicht ist es nicht Situationsgerecht?
Aber dennoch ist es denke ich gut, wenn man selbst mit etwas Positiven verbunden wird. Es hält dich vielleicht über Wasser, aber inspirieren tut es dich nicht!
Was den Kot angeht: Es mag sein, daß du im realen Leben mit das "Getue"/Kot als etwas Positives siehst. Aber ich glaube nicht, daß es daran liegt, daß der Kot gut ist. Ich glaube viel mehr, daß es deine Einstellung ist, die den Kot in etwas Positives verwandelt. Weil Kot stinkt und unsere Instikte raten uns davor zu eckeln. Es gehört "Fachwissen" dazu, daß man aus Kot einen Gewinn schöpfen kann. Deshalb solltest du dich mehr in den Himmel loben glaube ich? Weil welcher Mensch strahlt Positives aus, wo er nur mit Scheiße gefüttert wird/wurde?
Es kann meiner Meinung nach nur Weisheit sein, die dieses Kunststück fertig bringen kann. Und wo siehst du weise Menschen in der Welt?
Ich kenne nur wenige und auf der Straße oder bei der Arbeit finde ich das kaum. Seltenst gibt es eine Situation, wo ich denke Mensch, daß inspiriert mich zu Neuem. Du aber scheinst dies zu können. Das ist wahre Lebenskunst... jetzt fühl ich mich aus ein wenig besser :-)
Sei einfach froh, daß du dich selbst lieben kannst. Weil der Ursprung dafür in dir ruht. Beib besonnen! Dann wirst du diese Liebe nie verliehren!
lg
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon Schwarzes Schaf » 15.02.2018, 22:14

Trigital hat geschrieben:Hallo S.S.,
"Aus psychologischer Sicht können diese Zustände zu Aggression, Verzweiflung, negativen Belohnungsmustern, Rückzug führen."

Theoretisch schon. Aber in deinem Fall eher nicht.


Hatten sie aber. Ich musste diese "negativen Belohnungsmuster" erst mal durchbrechen.

Trigital hat geschrieben:Pinguine sind weder Aggressiv, noch verzweifelt, noch sind sie bekannt dafür, daß man sie gut dressieren könnte. Und auch im Zoo sind Pinguine nicht gerade sehr schreckhaft.
Pinguine zeichnen sich darin aus, daß sie der Kälte trotzen und sich dabei nicht ein bisschen davon negativ beeinflussen lassen. Vielleicht sollst du dir ein Stück davon abschneiden. Denn du hast schon Recht. Viele Menschen erfreuen sich daran, wenn sie sich über andere Menschen stellen können. Pinguine sind das Gegenteil davon. Sie lassen sich davon beirren, daß die Umwelt kalt und herzlos ist.
Deine Rückzugsbedürfnisse würde ich allerdings als gesundes Abgrenzen gegenüber deinen Erfahrungen bezüglich uns Menschen beschreiben. Du hast bestimmte Erfrahrungen gemacht. Diese Erfahrungen bestimmen natürlich auch deine Erwartungen, die du uns Menschen gegenüber hast. Verständlicher Weise.


Von denen habe ich mir wohl schon was abgekuckt ;)

Ich ziehe mich eigentlich nicht zurück. Mein beruflicher Weg hat mich einfach schon durch ein paar Städte geführt und je älter man wird, umso schwerer ist es,
neue Kontakte zu schließen. Jeder hat schon sein Leben und seinen inneren Kreis. Ich habe auch keinen Bock in Bars zu gehen, nach einem langen Tag.
Ich lese lieber was oder mach einfach....nix. Mir ist dabei nicht lanweilig. Mir fällt auch nicht die Decke auf den Kopf.
Ich muss nicht der Hansdampf in allen Gassen sein. Ich kenne meinen "Wert", ohne dass ich mir das bestätigen lassen muss.
Ich habe auch Freunde. Nur ein paar, aber das sind sehr gute. Man muss

Trigital hat geschrieben:Was die Tiefgründigkeit angeht: Ich brauch manchmal wahnsinnig lange bis ich begreife, wie oberflächlich manche Menschen sind.
Aber ich habe auch entdeckt, daß diese oberflächlichen Menschen eine Tiefgründigkeit haben im Bereich der Selbstverherrlichung oder Überheblichkeit.
Man sollte lernen sich von diesen Dingen etwas abzugewinnen im positiven Sinne, wenn das möglich ist. Ist jedenfalls eine Herausforderung wert.
Ob man das auch im Guten kann sich gut darzustellen?


Geht mir genauso mit dem begreifen :)
Ist aber wahrscheinlich ganz gut so, sich damit zu befassen.
Selbstherrlichkeit und Überheblichkeit ist vielleicht auch nur einen Art Schtzmechanismus.
Meistens sind das auch ganz schwache Charaktäre....war ich auch und das war auch mein Schutzmechanismus. Dem bin ich aber entwachsen.
Wir leben in einer Welt in der es um einen falsch verstandenen Individualismus geht.
Man möchte toller sein, als die anderen. Statt einfach natürlich oder Mensch.
Ich habe keinen Bock mich übers TV, das neue iPhone oder Mode zu unterhalten.
Ich möchte wissen, wofür Menschen brennen, was sie antreibt, wo sie sich wohl fühlen, was sie von der Welt gesehen haben, wie sie die Welt sehen.
...und da haben viele nicht viel zu sagen außer Platitüden....oder wollen es nicht Preis geben, weil es jemand für lächerlich halten könnte.

Trigital hat geschrieben:Was die Wohnung angeht sehe ich das so: Auf dem Papier steht nicht dein Name als Eigentümer. Aber du bist der Besitzer, wenn ich mich recht erinne?
Und das wollte ich auch damit ausdrücken. Du erfüllst deine Wohnung mit Leben, nicht dein "Vermiehter". Deshalb sehe ich es spirituell als deine Wohnung an.


Ja stimmt.


Trigital hat geschrieben:Du mußt nicht das Gespräch für dein Gegenüber angenehm gestallten. Aber du willst es. Und das liegt alleine an deinem Verständnis.


Vielleicht habe ich das falsch ausgedrückt. Ich suche sowas wie eine gemeinsame Begeisterung zu finden.
Ich will ja auch lieber ein gutes als ein schlechtes Gespräch führen. Warum dann dem gegenüber nicht ein bisschen entgegen kommen.
Wenn ich keine feste Position habe, muss ich auch keine einnehmen, nur weil ich jemand "gegen"über habe.
Manche Menschen machen das gerne.

Trigital hat geschrieben:Du kannst wohl Menschen lesen. Das ist eine übernatürliche Fähigkeit. Und ich denke, daß du sie hast, weil es sich lohnt.
Weil es sich in dir motiviert und weil es dir sagt, daß du etwas Besondereres bist. Und ich glaub das auch ein wenig.



Aus meiner Erfahrung meine ich, daß wir Menschen Individuell sind. Weil wir von unseren eigenen Familie geprägt sind.
Und jede Familie ist eigen. Du bist also ein eigener Mensch.


Neeee :)
Da ist nichts übernatürliches. Ganz sicher.
Es ist z.B. die Körperhaltung. Jemand der irgendwie geknickt ist, steht auch geknickt rum, wie einen Banane. Vielleicht nur temporär, weil er/sie einen schlechten Tag hatte.
Manche stehen immer so rum. Ohne Spannung im Körper....weil sie geschafft sind. Von was auch immer.

Es ist der kalte Opportunist, der seine Selbstherrlichkeit in dummen oder fiesen Sprüchen gegenüber dem geknickten bestätigt.
Bei jemandem mit einer gewissen physischen Präsenz traut sich dieser das nicht.

Es ist die Frau im Meeting, die nervös an ihrem Handkettchen spielt, wenn sie das Wort hat....

Es ist der Typ, der mit einem dicken Lächeln durch den Gang läuft...

Jeder ist was besonderes. Man muss es halt hervorholen wollen, statt sich in irgendwas gedanklich und emotional zu verheddern.

Trigital hat geschrieben:Aber du müsstest eigentlich unzufrieden, unausgeglichen und schlecht sein, wenn nicht gar bösartig.
Weil das, was dir hätte Liebe schenken sollen dir das Gegenteil vermittelt hat. Das bedeutet, daß du schon gut bist, wenn du nicht schlecht bist.
Du mußt also gar nicht gut sein, um nach deinen Maßstäben gut zu sein. Und das ist in vielen schwierigen Situationen der Fall.
Klar wäre es gut diese Situationen ins Gute zu wenden. Aber das ist oft gar nicht möglich.
Aber in diesen Situationen ist es meiner Meinung nach schon gut, wenn man einfach nur nicht schlecht ist und dabei völlig ruhig und besonnen bleibt.
Ich denke, daß dir das bewußt werden soll?
Und was du dann doch ins Positive kehrst ist dann als reiner Gewinn zu sehen.


Ja...das war ich mal. Hat viel Anstrengung gebraucht, das zu durchbrechen.
Negative wie positive Spiralen nähren sich gerne mal von alleine.
Ich habe erst mal wieder neu lernen müssen, kleine Risiken einzugehen, aus denen man Erfolge und Postives schöpft.
Manche vermeiden das gänzlich, weil sie eh schon damit rechnen, dass es in die Hose geht.

Das ist mir sehr bewusst:

Jemand der Erfolg hat, wird sich mit den nächsten Herausforderungen leichter tun. Er hat gewisse Erfahrungen gemacht und ist daher furchtloser.
Durch diese Erfolgserlebnisse schüttet sein Gehirn viel mehr Sertotonin aus und er ist entsprechend optimistisch.
Selbiges gilt für Leute, die Angsterlebnisse haben oder Aggressionen....mir fällt dieses Hormon aber gerade nicht ein.
Sie meiden Risiken, weil es sich besser anfühlt auszuweichen als ein "Risiko" einzugehen, wo sie sich eh schon als Verlierer sehen.
Mit dieser Prägung werden sie auch verlieren wie in einer selbsterfüllenden Prophezeihung.
Aus evolutionstheoretischer Sicht bestimmt sich durch diese Hormonspiegel der Rang in einer Gruppe.
Man merkt es selber nicht. Der selbstherrliche "Scheissefinder" steht übrigens sehr weit unten.
Das wirkt sich auch alles auf die Belastbarkeit, Risikofreude und am Ende auch auf die Gesundheit aus.


Trigital hat geschrieben:Du weißt, wie ein Gespräch verlaufen wird und was Menschen sagen werden? Dann bist du ein Gedankenleser und Hellseher.
Aber ich glaube, daß das nicht geht. Ich kann dir also in diesem Punkt nicht weiter helfen.
Ich kann dir nur sagen, daß es schon wichtig ist zu verstehen, was andere Menschen wollen.
Aber auf der anderen Seite muß man wissen, daß Menschen nicht wissen, was sie wollen sollten.


Auch das nenne ich "gemeinsame Begeisterung"
Du hast bestimmt auch schon mal nach ein paar Bier mit einem Freund darüber fabuliert, eine BAr zu Gründen:
Man malt sich das alles aus und ist sich über alles einig...."Ja, genau"...."Ok, aber vielleicht ein bisschen eher so!"...."JA, warum ist mir das nicht eingefallen!"
*High Five* ....dummes glucksen etc. pp.


Trigital hat geschrieben:Natürlich will keiner etwas Negatives hören. Es gehört also nicht wirklich eine Tiefgründigkeit dazu zu wissen, daß man ihnen positive Reaktionen geben soll.
Welcher vernünftige Mensch möchte mit Negativen konfrontiert werden?
Aber ich finde es in deiner jetzigen Situation viel wichtiger, was du diesbezüglich ergründest?
Ist es richtig ihnen immer einen positiven Dämpfer zu geben`?
Dämpfer deshalb, weil ich denke, daß in ihnen etwas Negatives wütet und sie durch dein Zutun eine schöne gegenteilige Erfahrung machen.
Vielleicht ist es nicht Situationsgerecht?


Ganz simpel: "Die goldene Regel"
Behandle andere so, wie Du behandelt werden möchtest.

Allerdings muss man auch in Grenzsitutionen bestimmt sein und ein paar Grenzen abstecken.
Sonst stehe ich ja wieder da, wie gegenüber meinen Eltern. Ich erdulde es bis an die Schmerzgrenze oder ich lehne mich auf, bis an meine Schmerzgrenze.
Es geht mir um innere Ruhe. Nicht um gegen oder für jemanden zu sein.
Eine sanfte Art des "Revier markierens".

Trigital hat geschrieben:Aber dennoch ist es denke ich gut, wenn man selbst mit etwas Positiven verbunden wird. Es hält dich vielleicht über Wasser, aber inspirieren tut es dich nicht!


Da geht es mir da nicht darum, dass es mich inspiriert.
Ich versuche mal ein kleines Beispiel:
Bei meinem aktuellen Kunden stehe ich morgens immer in der Lobby, trinke Kaffee und lese meine Emails.
Wenn Dich die Menschen mit etwas positiven verbinden, halten sie an, machen Smalltalk. Stellen sich vielleicht dazu und machen auch ihr Ding.
Wenn sie Dich mit was negativem verbinden, werden sie aus der ferne im vorbei gehen "Guten Morgen" und schauen aber, dass sie schnell wieder weiter kommen.
Der kleine Unterschied sozusagen. Was fühlt sich besser an?


Trigital hat geschrieben:Was den Kot angeht: Es mag sein, daß du im realen Leben mit das "Getue"/Kot als etwas Positives siehst. Aber ich glaube nicht, daß es daran liegt, daß der Kot gut ist.
Ich glaube viel mehr, daß es deine Einstellung ist, die den Kot in etwas Positives verwandelt. Weil Kot stinkt und unsere Instikte raten uns davor zu eckeln.


Ich weiß, wie es ist, wie Kot behandelt zu werden. Warum sollte ich das mit anderen tun? Vir allem, wenn ich keinen Grund dazu habe. Die goldenen Regel mal wieder...
Klar meide ich Leute, die mir nicht gut tun...siehe mein Kaffee-Beispiel.


Trigital hat geschrieben:Es gehört "Fachwissen" dazu, daß man aus Kot einen Gewinn schöpfen kann. Deshalb solltest du dich mehr in den Himmel loben glaube ich?

Wenn "Fachwissen" heißt, dass andere für meinen Frust nichts können und ich deswegen kein Recht habe, ihn an anderen auszulassen....dann ja :)
Warum sollte ich mich loben? Ich will doch nichts besseres sein. Und wenn ich was besseres wäre, was ist so schlimm daran, wenn ich mich mit Mittlemäßigleit schmücke bzw. mir nichts darauf einbilde?
Ich weiß, dass ich im Job extrem glänze. Aber ohne meine Kollegen wäre ich auch nichts. Es geht nur zusammen.

Trigital hat geschrieben:Weil welcher Mensch strahlt Positives aus, wo er nur mit Scheiße gefüttert wird/wurde?

Naja, wenn man selber Scheisse zu anderen ist, spiegeln die anderen dass doch nur oder wenden sich von einem ab.
So wie ich mich von meinen Eltern und der Frau aus dem Traum abgewendet habe.

Manche vereint es auch, weil sie halt gemeinsam Scheisse sein wollen oder sich für so etwas "Besonderes" halten.


Trigital hat geschrieben:Es kann meiner Meinung nach nur Weisheit sein, die dieses Kunststück fertig bringen kann. Und wo siehst du weise Menschen in der Welt?
Ich kenne nur wenige und auf der Straße oder bei der Arbeit finde ich das kaum.
Seltenst gibt es eine Situation, wo ich denke Mensch, daß inspiriert mich zu Neuem. Du aber scheinst dies zu können.
Das ist wahre Lebenskunst... jetzt fühl ich mich aus ein wenig besser :-)
Sei einfach froh, daß du dich selbst lieben kannst. Weil der Ursprung dafür in dir ruht. Beib besonnen! Dann wirst du diese Liebe nie verliehren!
lg


Ich halte mich nicht für Weise. Dafür bin ich noch zu jung. Die, die ich für weise halte, nennen sich selber auch nur einen "alten Deppen, der gelernt hat, andere so sein zu lassen, wie sie sind".
Wenn ich mich selber nicht mag, wie sollen mich dann andere mögen? Auch wieder gespiegeltes Verhalten.
Menschen kümmern sich oft aufopfernd um ihre Haustiere, aber kaum um sich selbst. Weißt Du, was ich meine?
Warum sollte ich mich also nicht selbst so behandeln, wie jemanden für dessen Wohlbefinden ich die Verantwortung habe?

Ich glaube, ich bin sehr besonnen mittlerweile :)

Ich hoffe, das war einigermaßen greifbar, wie ich meine Sicht dargelegt habe?

Merci fürs erneute Feedback!
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Re: Pinguine machen mir die Bude voll

Beitragvon AllRose » 15.02.2018, 23:51

:D Ja Schwarzes Schaf du verstehst mich richtig :D
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